Als ob aus den verwinkelten Gassen Venedigs es allein schon schwierig genug ist, wieder herauszufinden, findet mitten in diesem Labyrinth ein ebenso verwirrendes Geschehen um Liebe, Hunger, Duell und Tod statt. Doch was vermögen die beiden Gefühlsextreme Liebe – Tod bei Familienangehörigen wie auch der nahen und ferneren Entourage nicht alles zu bewirken! Der venezianische Gelehrte Carlo Goldoni (1707 – 1793) vermochte das Geschehen auf den kargen Commedia dell’arte-Wanderbühnen vortrefflich in Worte zu fassen, um für die bis heute dauernde «Ewigkeit» zu erhalten. Kommt hinzu, dass diese von Charlotte Bollmann im Glarner Dialekt übertragenen Worte zusätzlich noch ganz besonders zu geniessen sind.
Ein Knäuel an Verwirrungen
«Der Diener zweier Herren» ist allein schon durch seine Betitelung über die Jahrhunderte bis heute in unserem Sprachgebrauch zu einem geflügelten Wort geworden und besagt, dass diese Situation nie zu einem erfolgreichen Ende führt. Nicht so bei der Commedia dell’arte. Während zweier vergnüglicher Stunden wird für das Publikum dank herausragenden schauspielerischen Leistungen wie auch dank einer ideenreichen Inszenierung der Knäuel der Verwicklungen mit einem gleich dreifachen Happy End entwirrt. Doch lassen Sie sich selber überzeugen von der hervorragenden Darbietung der Theater-Glarus-Mitglieder – ein Abend voller Fröhlichkeit und Witz ist Ihnen garantiert.
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