Das Rekordjahr nochmal getoppt

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten sowohl Verwaltungsratspräsident Peter Zentner sowie Roman Elmer, Vorsitzender der Geschäftsleitung, über positive Zahlen der GRB an der Genossenschaftsversammlung am letzten Donnerstag in der lintharena berichten. In allen Punkten konnte das Rekord-Vorjahr überboten werden.



Das Rekordjahr nochmal getoppt

Die Welt sei 2025 bei Weiten nicht zur Ruhe gekommen, meinte Verwaltungsratspräsident Peter Zentner am letzten Donnerstag an der Genossenschaftsversammlung der GRB in der lintharena. «Bei diesem Hintergrund sei das erfolgreiche Geschäftsjahr noch deutlich höher zu bewerten.» Denn trotz aller Schwierigkeiten konnte das Ergebnis vom Vorjahr gesteigert werden. «Und 2024 war das bisherige Rekordjahr.» Weiter in die Details ging im Anschluss Roman Elmer, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Vor allem der neue US-Präsident Donald Trump habe im letzten Jahr vieles durcheinandergebracht. «Für die Schweizer Wirtschaft war das Hin und Her bei den Zöllen sicher die grösste Belastung.» Dies haben natürlich auch die Banken zu spüren bekommen, vor allem, dass der Leitzins der Schweizerischen Nationalbank wieder auf 0 Prozent gesenkt wurde. Dazu kommt ein immer höherer Aufwand für die Regulierung. «Hier stellt sich schon die Frage, ob man kleinen Regionalbanken gleich intensiv auf die Finger schauen muss, wie bei den globalen Playern.» 

Bei der GRB (wie sich die Glarner Regionalbank seit diesem Jahr «nur noch» nennt) konnte Elmer gleich zwei «Schnapszahlen» präsentieren. So liegt die Bilanzsumme bei 888 Mio. Franken (plus 5,2 Prozent) und die Kundengelder bei 666 Mio. Franken (plus 4,2 Prozent). Mit den anderen positiven Geschäftsfeldern resultiert ein Jahresgewinn von 1,95 Mio. Franken (plus 6,4 Prozent). Nur logisch, dass bei solchen Zahlen die Rechnung einstimmig genehmigt und die Decharge erteilt wurde. Leider kann Elmer für das laufende Jahr kaum auf eine Beruhigung auf der Weltebene blicken. «In den letzten Tagen hat Trump im Iran ja ein neues Betätigungsfeld gefunden, mit starken Auswirkungen auf den Ölpreis.» Er ist aber überzeugt, dass die GRB die stürmische See weiter erfolgreich befahren kann. «Gründe dafür werden auch in Zukunft weiter unsere treuen Kunden und Mitarbeiter sein.»

Dass man nicht einfach und rasch an die Spitze kommt, berichtete im Anschluss an die Versammlung Alpinist Dani Arnold. Zwar hält er an fünf von sechs Nordwänden in den Alpen den Geschwindigkeitsrekord. «Bis es zum Versuch kommt, braucht es eine lange und intensive Anlaufzeit.» Man müsse sich bis ins Detail vorbereiten und seine Stärken aber vor allem auch seine Schwächen genau kennen. Und meistens passiert etwas, bei einer Nebenaufgabe, wie zum Beispiel beim Abstieg. «Auch bei den kleinen Dingen muss man den Kopf bei der Sache haben.»