Grossaufmarsch beim Alpchäs- und Schabziger-Märt

Sehr viel Volk strömte am vergangenen Sonntag nach Elm, um am traditionellen Märt Alpchäse zu degustieren und zu kaufen sowie die vielen weiteren Aktionen zu geniessen.




Wetterglück hatten die Organisatoren des 22. Glarner Alpchäs- und Schabziger-Märt vom Sonntag in Elm: Es war zwar frisch, aber regenfrei und vormittags vermochte sogar die Sonne durch die Wolken zu blinzeln. So liess es sich enorm viel Volk nicht entgehen, nach Elm zu reisen. An den Ständen der zwölf Aussteller degustierten die Besucher die diversen Glarner Alpkäse AOP der verschiedenen Alpen und kauften auch kräftig ein. Daneben gab es eine grosse Auswahl an Verpflegungsmöglichkeiten: Die Glarner Landfrauen offerierten wiederum ihre feinen Zigerbrüüt, die Trachtengruppe Chlytal präsentierte ein reichhaltiges Kuchenbuffet, und im Festzelt durften die Gäste zwischen verschiedenen traditionellen Menüs wie Älplermagronen oder Zigerhöräli wählen. Zudem wurden Alpchäs-Raclette, Fenz, Älpler-Kafi, Glarner Alpfleisch und natürlich auch Grillwürste angeboten. Vor der Truppenunterkunft präsentierte Martin Pianta seine Schnapsbrennerei und seine gebrannten Wasser und Ferrari die tollen Messer mit verschiedenen Alpenpanoramas. Der Erlebnisparcours mit dem Riesen Martin aus dem Riesenwald sowie die Hüpfburg wurden vor allem von den Kindern frequentiert. Im Innern lockte die Ferienregion Elm mit einem Wettbewerb, bei dem es Tages- und Freikarten für die Bahnen zu gewinnen gab. Es gab auch eine Weindegustation der Rebberge Osterfingen.

ArtikelDas Festgelände und das Zelt waren stark frequentiert, als im späteren Vormittag die Schellner, begleitet von Trachtenfrauen, mit ihren mächtigen Glocken einzogen. Im Zelt hielten sich einige Personen die Ohren zu, als die Geisslechlöpfer auf den Tischen stehend ihre Geisseln chlepfen liessen. Im Zelt ertönte Livemusik und Fridli Kundert spielte auf dem Büchel. Höhepunkt und Abschluss des Märtes bildete wie immer die Alplabfahrt mit den prächtig geschmückten Tieren und ihren wummernden Glocken.