Grosse Heiterkeit im Publikum und auf der Bühne

Der Auftritt des Komikerduos „Sutter & Pfändler“ sorgte am letzten Donnerstag nicht nur in der gut besetzten Aula der Kantonsschule Glarus für viel Heiterkeit, auch die beiden Protagonisten konnten sich nicht immer ein Lachen verkneifen.



Lokales Highlight: Die Komiker Sutter&Pfändler in den Rollen von Sturzenegger und dem Glarner Hösli. (Bild: jhuber)
Lokales Highlight: Die Komiker Sutter&Pfändler in den Rollen von Sturzenegger und dem Glarner Hösli. (Bild: jhuber)

„Komik ist eine ernste Angelegenheit“ lautet ein Motto unter Komikern. Und weiter sagt man, dass es äusserst schwierig sei, die Zuschauer immer wieder zum Lachen zu bringen. Dass aber Komik auch leichtfüssig sein kann, beweis eindrücklich das Komikerduo „Sutter & Pfändler“. Am letzten Donnerstag spulten sie nicht einfach ihr Programm ab, sondern improvisierten an allen Ecken und Enden, und veränderten so ihre Nummern. Dies so gekonnt, dass auch die beiden Protagonisten schmunzeln und lachen mussten. Peter Pfändler meinte nach dem Auftritt: „Der eine spontane Gag kam hier so gut an, dass wir den wohl fest ins Programm nehmen“. Aber auch das „normale“ Programm „Comeback“ fand grossen Anklang beim zahlreichen Publikum.

Zehn Jahre sind genug! Nach dieser langen Zusammenarbeit wollen Sutter und Pfändler getrennte Wege gehen. Sutter eröffnet eine Beratungsagentur für Promis wie Pascale Couchepin oder Moritz Leuenegger, während Pfändler per Inserat einen neuen Partner sucht. Diese Ausgangslage bietet den Komikern immer wieder die Gelegenheit für witzige Einfälle und Szenen, zusammen, alleine oder in der Rolle einer bekannten Persönlichkeit. Als das Schweizer Fernsehen das Duo für eine Sendung wieder engagieren wollen, raufen sich Sutter und Pfändler wieder zusammen und über für den grossen Auftritt. Sicher ein spezielles Highlight im Glarnerland war die Szenen mit Sturzenegger und Hösli. Pfändler, selber mit Glarner Wurzeln, schlüpft dabei in die Rolle des leicht einfälltigen Glarner Bauer Hösli. Mit schön breitem Glarner Dialekt und geschickten Einbezug lokaler Begebenheiten begeisterte er hier das Publikum noch ein bisschen mehr.