Bereits nach zwei Spielminuten musste Torfrau Blumer hinter sich greifen. Die ersatz-geschwächte Verteidigung der Glarnerinnen konnte sich bereits beim ersten Angriff nicht wehren, verlor den Ball und musste das 1:0 einstecken. Das Team versuchte sich zu fassen und wollte nochmals von vorne beginnen. Daraufhin vergab man zwei Torchancen. Dies wurde sogleich mit dem zweiten Gegentreffer bestraft. In der 18. Minute versuchte man die schnellen Stürmerinnen mit der Abseitsfalle aufzuhalten, was kläglich daneben ging. Es folg-te ein kleiner Hoffnungsschimmer in der 32. Minute. Raymann lancierte Waldvogel mit einem Steilpass auf die linke Seite. Waldvogel setzte sich gegen zwei Wiler-Verteidigerinnen durch und konnte die Torfrau mit einem platzieren Schuss in die nahe Ecke bezwingen. Kurz vor der Pause war es wieder Will, das ein Tor für sich verbuchen konnte. Eine klare Offside-Position wurde vom Schiedsrichter übersehen, worauf die Wilerinnen wieder alleine aufs Tor ziehen konnten und auch diesen Ball im Netz versenkten.
Zuversichtlich startete das Team in die zweite Halbzeit. Mit einer erneuten Umstellung in der Verteidigung, wollte man eine der schnellen Stürmerinnen aus dem Spiel nehmen. Die Mittel-feldspielerin Hegner wurde für diesen Job eingesetzt. Im Verlaufe der zweiten Spielhälfte warf der FC Linth 04 alles nach vorne, was einige Konterangriffe nach sich zog. Konkret be-straft wurde man in der 71., 79. und 89. Minute. Bei allen drei Toren konnte eine Wilerin eine oder zwei Verteidigerinnen stehen lassen, alleine aufs Tor ziehen und den Treffer erzielen. Es war ein rabenschwarzer Sonntagabend für die Linthnerinnen. Es schien von aussen, als sei das Team noch nicht bereit für die Meisterschaft.
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