Neue Rega-Basis
Im Zentrum des Anlasses stand die neue Rega-Basis, welche die Crew Anfang Dezember 2025 bezogen hat. Der Neubau ist die erste Rega-Basis, die nahezu vollständig aus Holzelementen errichtet wurde. Die moderne Infrastruktur bietet optimale Voraussetzungen, damit die Crew rund um die Uhr einsatzbereit ist. Dass die Rega in der Region eine wichtige Rolle spielt, zeigen auch die Einsatzzahlen. Rund 900 Einsätze fliegt die Molliser Crew pro Jahr. Das Einsatzgebiet reicht über das Glarnerland hinaus. Besonders häufig rückt die Rega bei Wintersport- und Freizeitunfällen aus. Gleichzeitig gehört die Versorgung von akut erkrankten Personen zum Alltag der Crew. Immer dann, wenn schnell medizinische Hilfe benötigt wird oder eine Patientin beziehungsweise ein Patient schonend transportiert werden muss, kommt der Rettungshelikopter zum Einsatz.
Tag und Nacht einsatzbereit
Auf der Basis stehen Tag und Nacht drei Fachpersonen bereit: ein Pilot oder eine Pilotin, ein Rettungssanitäter oder Rettungssanitäterin sowie ein Notarzt oder eine Notärztin. Gerade bei schweren Verletzungen oder wenn ein rascher Transport in ein Zentrumsspital nötig ist, zählt jede Minute. Der Helikopter ermöglicht dabei einen schnellen und erschütterungsarmen Transport – ein entscheidender Vorteil beispielsweise bei Wirbelsäulenverletzungen. Beim Tag der offenen Tür konnten die Besucherinnen und Besucher die Arbeit der Rega aus nächster Nähe kennenlernen. Die Crews beantworteten Fragen und gewährten spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Fasziniert seien die Menschen laut Rega einerseits von der Fliegerei und der Technik, andererseits von der Verlässlichkeit der Organisation. Über Jahrzehnte hinweg habe sich die Rega das Vertrauen der Bevölkerung erarbeitet. Gleichzeitig sei die Luftrettung auf die Unterstützung ihrer Gönnerinnen und Gönner angewiesen. «Es ist eine Symbiose, die gut funktioniert», beschreibt die Rega dieses Verhältnis.
Neuer Helikopter
Ein Blick in die Zukunft zeigte sich mit dem neuen Rettungshelikopter, den die Molliser Crew im Herbst dieses Jahres erhalten wird. Das Modell bietet deutlich mehr Leistungsreserven und eine grössere Kabine. Für die medizinischen Crews bedeutet dies bessere Arbeitsbedingungen und noch mehr Möglichkeiten bei anspruchsvollen Einsätzen. Der grosse Besucherandrang in Mollis machte deutlich: Die Rega ist für viele Menschen weit mehr als nur eine Rettungsorganisation. Sie ist ein verlässlicher Partner in Notlagen – und aus dem Glarnerland längst nicht mehr wegzudenken.









