Guggengottesdienst

Fasnächtliche Stimmung kam am Sonntagvormittag beim Guggengottesdienst der Kirchgemeinde Kerenzen im Mühlisaal auf. Nach den lauten Tönen der «Hymne Gurgler Murg» zur Eröffnung des Gottesdienstes begrüsste Pfarrer Bruno Wyler-Eschle die Gemeinde.



Zur Frage nach der kaiserlichen Steuer im Matthäus- und Lukas-Evangelium, bei der die Pharisäer versuchten Jesus als Regelbrecher zu überführen, ermunterte Bruno Wyler die Anwesenden auf, auch die Heilige Ordnung etwas umzukehren und ermunterte sie, seinen Platz einzunehmen und etwas dazu beizutragen. Man sollte sich, auch in speziellen Situationen, die Freude an der Fasnacht nicht nehmen lassen, den schon vor dem Christentum wurde mit dunklen Gestalten der Winter vertrieben und damit Regeln gebrochen. Lieder, begleitet am E-Piano von Matthias Endner und die Guggenmusiker lockerten den etwas anderen Gottesdienst auf. Nach dem Platzkonzert vor der Mühli gab es zur Stärkung eine feine Gerstensuppe. Traditionell kommt die Kollekte und ein allfälliger Gewinn Brot für alle zugute, das mit der diesjährigen Kampagne «Wem gehört das Saatgut» auf die Problematik der Kleinbäuerinnen und -bauern auf der ganzen Welt aufmerksam macht.