Aus der Partie zwischen den Gästen aus Glarus und dem HC Swissair waren dann aber klar zwei Punkte von den Glarnern gefordert. Das Tabellenschlusslicht konnte bis jetzt erst der SG Spose Kilchberg/Adliswil das Bein stellen. So weit sollte es nicht kommen, doch angesichts der angereisten Formation rückte der Blick auf die Tordifferenz in den Hintergrund. Durch die Abwesenheit mehrerer Stammspieler standen die Glarner ohne Auswechselspieler einem zahlreicheren Kader gegenüber.
Schnell zeigte sich im Spiel dann aber, dass die Gastgeber trotz personeller Übermacht nicht auf ein schnelles Spiel setzten, was Glarus natürlich zugute kam. Rudi Umberg auf der Mittelposition und Franjo Cerar am Kreis machten das Spiel. Nach einer etwas verhaltenen Startphase erhöhten sich die Treffer seitens der Gäste stetig. In der 19. Minute landete das Leder zum 10:2 in den Maschen des Glatttaler Tores. Ohne Mühe konnten die Glarner ihren Vorsprung bis zur Pause noch ausbauen und begaben sich beim Halbzeitstand von 14:4 in die Garderobe. Dieser Vorsprung musste aber noch über die Runden gebracht und das Spiel sicher zu eigenen Gunsten entschieden werden.
Doch in den Köpfen geisterten Gedanken an ähnliche Situationen in früheren Spielen, so dass Glarus sichtlich mit mehr Mühe in die zweite Halbzeit startete. Während die Glarner mehrere Minuten auf ihr erstes Tor warten mussten, gelang den Zürchern indes hin und wieder ein Treffer, so dass sich ihr Rückstand während ihrer besten Phase auf fünf Zähler verringerte. Erst in der zwölften Minute nach dem Wiederanpfiff verwandelte Glarus einen Wurf zum 15:10. Leider reichte es aber nicht, den alten Vorsprung wieder herzustellen. Unnötige Ballverluste und Fehlwürfe verhinderten dieses Vorhaben. Auch in der Defensive fehlte es an letzter Konsequenz, so dass die Zürcher ebenfalls zu ihren Treffern kamen und den Rückstand somit konstant halten konnten. Den Vorsprung brachten die Glarner dann doch noch über die Runden und beendeten die Partie mit 20:15. Etwas mehr wäre vielleicht drin gelegen, denn kräftemässig hatte Glarus am Ende des Spiels noch einige Reserven.
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