Etwas irritierte Glarnerinnen
Elina Heer hatte nicht lange über die Bedeutung der Partie nachgedacht, wunderte sich aber über die neue Aufstellung der Luzernerinnen: «Als wir die neuen Spielerinnen von Luzern sahen, waren wir etwas irritiert. Dies macht es natürlich schwieriger, sich auf den Gegner einzustellen.» Zu Beginn sei sie deshalb nervös gewesen, «jedoch legte sich meine Nervosität schnell wieder, als wir zu spielen begannen».
Colluccello solide
Im Zentrum stand Mittelblockerin Natalia Coluccello, die durchspielte und am Netz wie auch mit sicheren Services wichtige Akzente setzte. «Es hat sehr Spass gemacht, weil auf dem Spielfeld eine super Stimmung war», sagte Coluccello. Auf ihre Leistung angesprochen, blieb sie bescheiden: «Ja, ich bin froh, dass ich etwas zum Team beitragen konnte :)»
Neue Luzernerinnen als Unbekannte
Luzern trat mit neuen Spielerinnen an – das machte den Gegner schwieriger einzuschätzen. «Wir wussten schon vorher, dass sie neue Spielerinnen hatten, was vielleicht ein wenig eine Unsicherheit ausgelöst hat, weil Luzern jetzt schlechter einzuschätzen war», erklärte Coluccello. «Wir kannten zum Beispiel ihre bevorzugten Richtungen im Angriff nicht, um den Block je nach dem anzupassen.» Die Marschrichtung der Trainerin war deshalb klar: «Evelyn (Hösli) hat gesagt, wir sollen uns auf uns selbst konzentrieren – und das hat auch super geklappt.»
Variabel im Angriff, diszipliniert am Service
Im zweiten Satz wurde es vorübergehend enger, doch Glaronia blieb ruhig, gewann die längeren Ballwechsel und setzte sich im Finish durch. Coluccello sah die Gründe vor allem in der Variabilität: «Ivi (Ivana Bulajic) hatte viele Möglichkeiten, wichtige Punkte zu machen und die Aussen/Dia haben sehr abwechslungsreich gespielt, was es für Luzern schwieriger gemacht hat.» Dazu kam die Disziplin im Aufschlag: «Wir haben unnötige Fehler gut vermieden, wir haben zum Beispiel wenig Punkte beim Service verloren.»




