Hefti zieht ins «Stöckli» ein

Mit deutlichen 72 Prozent setzt sich Thomas Hefti gegen Martin Landolt bei den Ersatzwahlen für den Ständerat durch.



Hefti zieht ins «Stöckli» ein

Der Nachfolger des Ende letzten Jahres verstorbenen Pankraz Freitag heisst Thomas Hefti. Der amtierende Gemeindepräsident von Glarus Süd setzte sich dabei eher überraschend deutlich mit 72 Prozent oder auch 5571 Stimmen zu 2149 Stimmen gegen seinen Kontrahenten Martin Landolt durch. Der amtierende Nationalrat und Präsident der BDP der Schweiz konnte dabei in keiner der drei Gemeinden mehr Stimmen als Hefti verbuchen. Selbst in Glarus Nord machte der FDP-Kandidat rund 700 Stimmen mehr. Das gleiche auch in der Mitte-Gemeinde. Den grossen Unterscheid machte an diesem Wochenene das «Stammland» von Thomas Hefti. Bei einer deutlich grösseren Stimmbeteiligung von über 40 Prozent fielen im südlichsten Kantonsteil fast 2000 Stimmen mehr auf den Sieger aus Schwanden. In Glarus selber war die Stimmbeteiligung knapp unter 30, in Glarus Nord sogar nur ganze 25 Prozent.

Der frischgewählte Ständerat zeigt sich positiv überrascht über das deutliche Ergebnis. «Vor allem der Rückhalt von Glarus Süd freut mich dabei sehr.» Auf die neue Aufgabe im Frühling blickt er sehr gespannt entgegen.