Ein ruhiges Zwiegespräch von Trompete und Euphonium, gefolgt von rassigen, Forte-Passagen des gesamten Corps, die in einen ruhigen melodiösen Teil einflossen bis am Schluss in einem Pianissimo die Musik verklang. Dies konnten sich die Besucher im Höhepunkt des ersten Konzertteilteiles beim Stück, Noah’s Ark, zu Gemüte führen. Das Konzert, unter der Leitung von Mathias Elmer, wurde mit dem Marsch, With Sword and Lance, und dem Werk über den ersten Helden der Comicgeschichte, Superman, eröffnet. Begleitet von Rita Meli am Klavier und dezenter musikalischer Untermalung der HMG, demonstrierte René Kohler in einem Solo den wunderschönen, vollen Klang des Euphoniums im Stück, Into the West. Nach der Titelmelodie des Films, die Maske des Zorro, wurde die Bühne für den Auftritt der Jugendmusik, zum letzten Mal unter der Leitung von Helmut Fritschi, geräumt.
Im zweiten Teil konnte der Moderator, Markus Stadelmann, der wie gewohnt mit viel Witz durchs Programm führte, ein ruhiges Stück über den schrillen Seepiraten Hook ankünden. Eine Augenweide war es ebenfalls, dem Vollblutmusiker, Mathias Elmer, beim dirigieren zuschauen zu können, der die rund siebzig Aktivmitglieder der HMG mit sicherer Hand führte. Diese wiederum veranschaulichten musikalisch die Revolverhelden im Stück, die glorreichen Sieben, oder liessen bei einem Medley bekannter Melodien aus James Bond Filmen, einen Hauch von 007 in der Aula umherschweben. Das Brass Quartett, bestehend aus Peter und Reto Oertli, Fabian Elmer und Helmut Fritschi spielten die traditionelle Version von Go down Moses. Eine Swing Fassung dieses Musikstücks, bei dem Peter Oertli mit einem improvisierten Trompetensolo glänzte, boten die Musikerinnen und Musiker der Harmoniemusik Glarus am Schluss des heldenhaften Konzertes.
Zeugenaufruf – Einbruchdiebstahl in Geschäftsliegenschaft in Ziegelbrücke




