Die mit dem Sturmgewehr 90 Schiessenden mussten bereits am Montag in die Feuerlinie. Den Glarner lief es nicht nach Wunsch, belegte doch der Beste, Hansruedi Weber aus Netstal, den 25. Rang. Noch schlechter erging es Karl Mächler, der lediglich 519 Ringe schoss und so den für ihn enttäuschenden 49. Rang belegte.
Robert Eberle sechsmal im Final
Ein Vielstarter war der Molliser Pistolenschütze Robert Eberle. In nicht weniger als in sechs Wettbewerben konnte er sich für diese Meisterschaften qualifizieren. Dies ist schon ein grosser Achtungserfolg, bedenkt man, dass er ein reiner Amateur ist, und zwischendurch noch arbeiten ging. Am besten schnitt er mit der Sportpistole ab. Hier wurde er ausgezeichneter Fünfter, gerade mal vier Punkte hinter dem Bronzeplatz. Hier vergab er eine Medaille im 30 Schuss umfassenden Präzisionsteil, wo er zu viele Punkte liegen liess. Im Gegensatz dazu wurde er im Schnellfeuer von niemandem bezwungen!
Auf dem 26. Rang finden wir den in Näfels wohnhafte Fritz Leuzinger. Mit der Zentralfeuerpistole wurde Röbi Eberle sehr guter Achter. Zehnter in der CISM-Kombination, Zwölfter mit der Schnellfeuerpistole, 13. im CISM-Schnellfeuer und schlussendlich 20. mit der Standardpistole.
Der Silberplatz von Ronner
Am Donnerstag war dann die letzte Gelegenheit für die Glarner 300 m Spezialisten, noch etwas zu bewerkstelligen. Bei den Senioren war die Messlatte mit Dufaux, mehrfacher Welt-und Europameister, mit 586 Punkten sehr hoch angelegt. Niklaus Müller, Luchsingen, erreichte 574 Ringe und beendete den Wettkampf auf dem guten zehnten Rang. Punktgleich mit Müller klassierte sich Germain Spielmann, Sool, auf dem zwölften Platz.
Bei der Elite im Zweistellungswettkampf gab es ein hartes Ringen um Sieg und Platz. Die ersten Zehn waren gerade einmal durch sechs Punkte getrennt! Roland Graf, Kirchberg SG; Fredi Ronner, Linthal, und Bettina Bucher, Hitzkirch, lieferten sich einen kaum an Spannung zu überbietenden Wettkampf. Am Schluss erreichten alle 586 Ringe. Es musste die Schlusspasse entscheiden. Hier schossen alle, notabene auf dem Knie, 95 Punkte. In der zweitletzten Passe „schied“ dann Bettina mit 97 gegenüber 99 von Roland und Fredi aus. Schlussendlich siegte dann Roland Graf, der in der ertsen Kniend-Passe 98 Ringe erzielte gegenüber 95 von Fredi!
Die Silbermedaille von Fredi Ronner war bei seiner elften Teilnahme an Schweizermeisterschaften der verdiente Lohn für das jahrelange intensive Training. Für diese Superleistung gratulieren wir ihm und hoffen dass er diese Leistung bis zum 27. September, da findet der Zentralschweizer-Ständematch in Glarus und Niederurnen statt, konservieren kann.
Glarus Service feiert 20 Jahre Sommerbühne



