Vor kurzem schloss das Koordinationskomitee für Hilfeleistungen der Glückskette/Caritas an Opfer der Unwetter 2005 seine Arbeit ab. Die Schweiz wurde am 21./22. August 2005 von schweren Unwettern heimgesucht. Zwar kam der Kanton Glarus im Vergleich mit den Innerschweizer Kantonen, dem Kanton Bern und der benachbarten Gemeinde Weesen relativ glimpflich davon, die Schäden waren aber im Glarner Mittelland, in Mitlödi, Sool und Schwanden sowie in Engi beträchtlich.
Nach Abschluss der Soforthilfe durch die zuständigen Stellen von Kanton und Gemeinden setzte der Regierungsrat im November 2005 ein kantonales Koordinationskomitee unter Leitung von Regierungsrat Pankraz Freitag für die Hilfeleistungen an die Opfer der Unwetterschäden 2005 ein und wählte einen Sachbearbeiter. Das Komitee hatte die Unterstützung von Privaten, Korporationen und Gemeinden mit Hilfsgeldern der Glückskette/Caritas zu prüfen und zu koordinieren.
Beiträge an 16 Glarner Gemeinden
16 Gemeinden erhielten an ihre ungedeckten und anerkannten Restkosten von 1,789 Mio. Franken Beiträge der Glückskette von 755'000 Franken. Diejenigen Gemeinden, die durch die Unwetter am meisten betroffen waren (Netstal, Ennenda, Sool, Schwanden und Engi) erhielten die grössten Beiträge, die Gemeinde Engi allerdings nicht von der Glückskette/Caritas, sondern von der Patenschaft für Berggemeinden.
18 Private und privatrechtliche Korporationen in zehn Gemeinden erhielten an ihre ungedeckten Restkosten von 290'300 Franken Beiträge der Glückskette/Caritas von 216'400 Franken (+ Gesuche Engi/Elm).
Dank für die unbürokratische Unterstützung
Der Regierungsrat dankt in erster Linie der Stiftung Glückskette, dem Hilfswerk Caritas Schweiz und der Patenschaft für Berggemeinden, die es durch ihre Mittel erst ermöglicht haben, dass unbürokratisch und gezielt dort geholfen werden konnte, wo ungedeckte Unwetterschäden vorhanden waren, aber auch allen Mithelfenden in Kanton und Gemeinden, welche mit ihrem vorbildlichen Einsatz zur Bewältigung der Ereignisse beigetragen haben.





