Mit einer kleinen Feier und einem Grill-Zmittag für die gesamte Belegschaft übergab Thomas Schätti die Stanzerei offiziell wieder dem Betrieb. Michael Walcher, Mitglied der Geschäftsleitung, erläuterte kurz, was sich alles verändert hatte und bedankte sich bei allen Mitarbeitenden für die Mithilfe.
Im Juni dieses Jahres begannen die Umbauarbeiten mit dem Abbau der 17 Jahre alten Laser- und Stanzmaschine Trumatic 6000. Eine besondere Herausforderung war das Verschieben einer 35 Tonnen schweren Stanzmaschine, die zuerst abgelegt und unter dem Trägerbalken der Halle an ihren neuen Standort gebracht werden musste. Ebenso wurde das automatische Blechlager um einige Meter verlängert. Nun war genug Platz geschaffen, sodass die neue Maschine, eine Trumatic 7000 geliefert werden konnte. Diese lässt sich nicht so einfach abladen und hinstellen. Da sind viel Sorgfalt und Präzision gefragt.
Die Trumatic 7000 Laser- und Stanzmaschine ist von der neuesten Generation. Über 100 Werkzeuge können vorbereitet und so eingesetzt werden, dass sich die Maschine je nach Auftrag die Werkzeuge selber holt und einsetzt. Das steigert die Effizienz und erleichtert auch die Produktion der gewünschten Teile. Doch bis alles rund lief, mussten viele verschiedene Details noch stimmen. Die Maschine musste mit dem Blechlager und dem Zubringer abgestimmt werden, was wiederum viel Präzision verlangte. In der 7000er ist auch viel Elektronik verbaut, was die Sache auch nicht einfacher machte. Doch nun sind alle Hürden überwunden und wie schon eingangs erwähnt, konnte sie nun offiziell der Stanzerei übergeben werden.
Beim Mittagessen erzählte mir Geschäftsführer Thomas Schätti, wie er die Veränderungen über die vielen Jahre erlebt hatte: «Die Stanzerei war für mich wie ein Spielplatz als ich noch ein kleiner Junge war. Doch im Laufe der Zeit hat sich aber fast alles verändert. Einzig der gelbe Kran, der durch die Halle führt, ist noch aus dieser Zeit. Es ist ein stetiger Wandel. Um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, muss immer wieder investiert werden. Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, kommt schon das nächste.»
Ich möchte mich zum Schluss noch herzlich bei der Geschäftsleitung und allen Beteiligten bedanken, dass ich dieses Projekt für Glarus24 begleiten durfte. Es war sehr interessant und manchmal auch aufregend.
www.schaetti-ag.ch
www.schaetti-leuchten.ch
www.olympia-express.ch





