Noch sind wir aber auf dem Grossmarkt in Zürich. Die Uhr zeigt kurz nach 03.00 Uhr. Der beladene Lastwagen ist schon auf dem Weg ins Glarnerland. Doch Alain Pavin möchte mir noch andere Sachen zeigen. Da wäre zum Beispiel der Produzentenmarkt. Der befindet sich gleich neben dem Grossmarkt. Bauern aus der Umgebung bieten ihre frische Ware an. Da es schon nach 03.00 Uhr ist, gibt es nicht mehr viel zu sehen. Das hat auch etwas mit der Jahreszeit zu tun. Also geht es gleich weiter zur nächsten Station der «Schnäzlerei», wie sie genannt wird. In diesem Gebäude wird alles zerkleinert, was zerkleinert werden kann. Hier wird je nach Kundenwunsch alles zubereitet: verschiedene Salatmischungen, Fruchtsalate, jegliche Art von Gemüse und frisch gepresste Säfte. Gerade so wie es der Kunde wünscht. Alain Pavin und ich kommen in den Genuss eines frisch gepressten Orangensaftes. Um diese Uhrzeit ein doppelter Genuss und es gibt mir die Kraft, bis am Morgen durchzuhalten.
Nun geht es aber zurück nach Näfels. Ein Stopp bei einer Tankstelle in Zürich für einen Cappuccino und ein Gipfeli darf natürlich nicht fehlen. Mein Kopf ist noch voller Eindrücke. Ich mache mir auf dem Rückweg schon Gedanken, was ich alles schreiben soll. Alain Pavin und ich plaudern noch etwas auf dem Rückweg. Unter anderem erwähnt er, dass auf ihrer Webseite rund 6000 Artikel zu finden sind vor allem Teigwaren, Reis, Saucen, Gewürze und so weiter. Einfach alles, was zum Kochen gebraucht wird. Nebst dem Geschäft in Näfels gibt es in Glarus noch ein Lager und nicht zu vergessen den «Winestore and more» an der Oberdorfstrasse in Näfels. Sein Gemüseangebot, Früchte- und Beilagenhandel richtet sich fast ausschliesslich an Geschäftskunden, wie zum Beispiel Restaurants, Kantinen, Cateringfirmen. Ebenfalls Privatkunden kommen in den Genuss in der Markthalle in Glarus oder an den zwei Verkaufswagen, die im Kanton unterwegs sind.
In der Zwischenzeit sind wir wieder in Näfels angekommen. Der Lastwagen ist bereits ausgeladen und die Bestellungen in den Zulieferfahrzeugen verstaut und auch schon unterwegs. Das geht sehr schnell. Möglichst frisch zum Kunden. Wir werfen noch einen Blick in den Winestore. Da finden sich viele ausgesuchte Weine und eine spezielle Auswahl verschiedener Grappas. Auch Hausgemachtes fehlt nicht z.B. «Grosis Tomatensauce», von der ich ein Glas geschenkt bekommen habe und natürlich schon ausprobiert habe. Schmeckt köstlich! Ein Blick auf die Webseite von Ernst Gygli und Sie entdecken noch viel mehr.
Mittlerweile ist es nach 05.00 Uhr morgens. Eine sehr interessante Nacht geht für mich langsam zu Ende. Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass hinter den Annehmlichkeiten unserer Gesellschaft viele Menschen stehen, die nachts arbeiten. Am Morgen frisch auf den Tisch ob Brot, Fleisch oder eben Gemüse und Früchte. Das geht aber nur, wenn sich andere darum kümmern. Was viele für selbstverständlich ansehen, sollte wir schätzen und uns dankbar zeigen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Alain Pavin-Gygli und seine Mitarbeiter. Sie alle haben mir einen eindrücklichen Einblick in ihre Arbeit gegeben. Ich hoffe, ich konnte Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, etwas von meinem Erlebnis in dieser Nacht weitergeben. Weitere Informationen und Öffnungszeiten entnehmen Sie der Webseite https://gygli-gemuese.ch/ .










