Historischer Wechsel im ACS-Vorstand

Zum ersten Mal in ihrer bald hundertjährigen Geschichte hat mit Tamara Andreotti eine Frau Einsitz in den Vorstand der ACS Sektion Glarus. Sie tritt damit das Erbe dreier verdienter Mitglieder an. An der Generalversammlung von letztem Mittwoch wurden Urs Steinacher, Bruno Nart und Jack Schindler würdevoll verabschiedet.



Historischer Wechsel im ACS-Vorstand

Mehr als ein halbes Jahrhundert Vorstandstätigkeit ging am letzten Mittwoch an der Generalversammlung der ACS Sektion Glarus zu Ende. Auf diese stattliche Zahl brachten es die drei an diesem Tag zurückgetretenen Mitglieder Urs Steinacher, Bruno Nart sowie Jack Schindler. Rund die Hälfte davon steuerte dabei Urs Steinacher bei, welcher seit 1990 das Sekretariat wie auch als Führer der Geschäftsstelle amtete. Vizepräsident Peter Beglinger würdigte das Engagement des Trios und dankte für die geleistete Arbeit. Während die Arbeit des Sekretariats künftig Denise Feldmann aus Glarus übernehmen wird, ohne selber dem Vorstand anzugehören, wurde mit Tamara Andreotti zum ersten Mal in der Clubgeschichte eine Frau in das Gremium gewählt. Die Fahrlehrerin aus Engi übernimmt künftig die Aufgabe ihres Kollegen Jack Schindler. Manuel Lorente übernimmt dagegen die Geschäftsstelle, welche neu bei der Zürich Versicherung in Glarus sein wird. Die beiden übrigen Sitze bleiben im Moment noch vakant, erklärte Präsident Willi Leuzinger. «Aktuell ist der Vorstand gut besetzt, wir werden aber weiter nach einem Vertreter der Garagisten suchen.» Im Anschluss wurde Urs Steinacher zum Ehrenmitglied ernannt. In seinem Jahresbericht blickte Leuzinger auch auf die Ablehnung der Erhöhung der Autobahnvignette Ende des letzten Jahres zurück. «Das war ein herber Dämpfer für die Umfahrung Näfels. Es ist zu hoffen, dass die Finanzierung des Netzanschlusses rasch gefunden wird.» Hier dürfe nicht noch mehr Zeit verstrichen werden. Für den Präsidenten seien die Umfahrungen auch zentral für andere momentan laufende Diskussionen. «Eine 30er-Zone im Kantonshauptort ist aus unserer Sicht nur unter diesem Gesichtspunkt realistisch.»

Die übrigen statuarischen Geschäfte – darunter die fast ausgeglichene Jahresrechnung – durchliefen diskussionslos die Versammlung. Im Anschluss versetzte Alfred Graf mit einem Dokumentarfilm die Gäste in die goldenen Grand-Prix-Zeiten der 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts.