«Hoch hinaus» bei der glarnerSach

Mit rekordhohen Finanzerträgen, einer deutlich höheren Schadensbilanz sowie einer Prämiensenkung um durchschnittlich 31 Prozent in der Versicherung im Monopol ging es bei der glarnerSach im 2019 hoch zu und her. Das Ergebnis sind durchwegs gute Abschlüsse in allen Bereichen.



Systemische Wirkung

Der Regierungsrat konnte anlässlich seiner Genehmigungssitzung vom 24. März nicht nur von geordneten Verhältnissen in Prävention (Schadenverhütung), Intervention (Schadenbekämpfung) und Versicherung, sondern auch von erfreulichen Zahlen Kenntnis nehmen. Auch wenn die Schadensbelastungen der Versicherungsbereiche deutlich zugenommen haben, können diese mit den erzielten Finanzerträgen und einer durchschnittlichen Nettorendite von 11 Prozent mehr als kompensiert werden. Zudem stellen sie der im Berichtsjahr umfassend überprüften Anlagetätigkeit ein gutes Zeugnis aus. Das Zusammenwirken von Schadenverhütung, Schadenbekämpfung und Versicherung zeigt einmal mehr operativ und finanziell seine positive Wirkung.

Prävention

Mit Beiträgen von knapp einer halben Million Franken hat die glarnerSach die Gemeinden in der Finanzierung der Löschwasserversorgung sowie zahlreiche private Gesuchsteller in der freiwilligen Prävention in Form von Blitzschutzanlagen und Handfeuerlöschern unterstützt. Zudem haben ihre Präventionsexperten mit der Beurteilung von 428 Baugesuchen die Grundlage für die Brandsicherheit der entsprechenden Gebäude gelegt. Diese rundet sie mit Bau-, Abnahme- und periodischen Brandschutzkontrollen ab.

Intervention

Mit knapp 1,7 Millionen Franken hat die glarnerSach Beiträge an die Anschaffungen der Glarner Feuerwehren sowie an den Finanzausgleich unter den Feuerwehren geleistet. Zudem stand das Feuerwehrinspektorat den Feuerwehren beratend, unterstützend sowie in der Ausbildung der Angehörigen der Feuerwehren zur Seite. Zusammen mit den Gemeinden startete die glarnerSach im 2019 das Projekt «Feuerwehr Nova». Dieses soll insbesondere die langfristige Finanzierung der Feuerwehren sicherstellen. Gebremst durch Corona, dürften konkrete Ergebnisse erst in der zweiten Jahreshälfte 2020 vorliegen.

Versicherung

In der Versicherung im Wettbewerb liegt die Schadensbilanz mit 1,9 Mio. knapp 10 Prozent unter dem Vorjahr. Der Hauptteil von 1,2 Mio. stammt aus der Wasserversicherung, in welcher die glarnerSach einen hohen Marktanteil aufweist. Die Versicherung im Monopol hingegen muss in der Schadensbilanz einen Anstieg von gut 50 Prozent in Kauf nehmen. Dabei sind die Elementarschäden an Gebäuden um knapp 20 Prozent, die Feuerschäden um über 80 Prozent gestiegen. Beide Versicherungsbereiche schliessen jedoch dank der sehr guten Finanzergebnisse mit ausserordentlich guten Jahresergebnissen ab.

Prämientarif Monopol

Die Versicherung im Monopol, hervorragend finanziert und kapitalisiert, reduzierte nach beinahe jährlichen Prämienrabatten den Prämientarif nun nachhaltig. Die Senkung per 1. Januar 2020 beträgt durchschnittlich 31 Prozent. Mit der Senkung einher ging die deutliche Vereinfachung des Prämientarifs. Alle Kunden wurden rechtzeitig informiert und mit neuen Policen versehen.