Hochverdienter Heimsieg der GEC Moskitos

Am vergangenen Samstag empfingen die GEC Moskitos im Buchholz in Glarus einen altbekannten Gegner, den EHC Frauenfeld. An diesen haben sie gute Erinnerungen, haben sie doch diese Saison bereits zweimal reüssieren können. Auch vor Heimpublikum gaben sich die Glarner keine Blösse und besiegten den Gegner verdient!



(Bild: zvg)
(Bild: zvg)

Nach der Weihnachtspause kamen die Glarner frisch und munter aufs Eis und waren von Beginn weg parat. Bereits beim Anspiel erhaschten sie sich den Puck, erlaubten dem Gegner keinen Kontakt mit der Scheibe und Nic Luchsinger schoss vor dem Tor einen herrlichen Pass zu Maurin Isler, welcher gekonnt nach 13 Sekunden Spielzeit die Scheibe im gegnerischen Tor versenken konnte. Knapp eine Minute später bot sich dasselbe Bild, die Glarner waren an der Scheibe, Nic Luchsinger spielte den Puck Nino Müller zu, welcher zur 2:0-Führung einschoss. Nach 1:40 Spielzeit stand es, dank einem weiteren Tor durch Nino Müller, bereits 3:0. Bis anhin waren die Spieler des EHC Frauenfeld kaum an der Scheibe und der erste Schuss aufs Glarner Tor fiel erst nach fünf Minuten Spielzeit. Die Glarner boten dem Gegner kaum Raum und behielten die Oberhand im Spiel. So war es nicht verwunderlich, dass in der 7. Spielminute wiederum das Duo Isler/Luchsinger die Scheibe zum 4:0 unterbringen konnte. Kaum waren zwei weitere Minuten gespielt, lief Nic Luchsinger solo aufs Tor zu und versenkte die Scheibe souverän in die obere Ecke zur 5:0-Führung. Kurz darauf waren die Glarner in der Verteidigung nicht gut organisiert und der EHC Frauenfeld nutzte dies aus. Mit dem dritten Schuss aufs Glarner Tor wurde erstmals der Glarner Torhüter Nicolas Meili zum 5:1 bezwungen. Nun wurde der Gegner etwas besser und das Spiel war nicht mehr so einseitig. Jedoch waren es die Glarner, die in der 17. Minute das Überzahlspiel ausnutzten und durch Nino Müller auf Zuspiel von Tim Schreyer ihre Führung auf 6:1 ausbauen konnten.

Im Mitteldrittel ging es im gleichen Stil weiter. Der EHC Frauenfeld wurde in die eigene Zone zurückgedrängt – sie waren hauptsächlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Die Glarner kombinierten hervorragend und spielten schön zusammen. So war es nicht verwunderlich, dass in der 22. Minute Fadri Gabriel auf Zuspiel von Maurin Isler zum 7:1 einschiessen konnte. Die Glarner nahmen nun ein wenig Tempo aus dem Spiel heraus. Der EHC Frauenfeld kam nun besser ins Spiel und zur einen oder anderen Chance. Der Glarner Torhüter und die Verteidigung gaben sich keine Blösse und vereitelten jedesmal einen Torerfolg des Gegners. In der 31. Minute schnürten die Glarner den Gegner in der eigenen Zone in Überzahl regelrecht ein und schossen abermals aufs Tor. Im Gerangel um den Torraum herum gelang es Andrin Hagmann auf Zuspiel von Nino Müller irgendwie die Scheibe zum 8:1 im Tor unterzubringen. Nun kam ein wenig mehr Gegenwehr des EHC Frauenfeld. Sie versuchten nun die Glarner vor der blauen Linie zu stoppen, was ihnen aber nicht immer gelang. Dank guten Paraden des Torhüters waren nicht mehr Tore für die Glarner zu verzeichnen. Erst in der letzten Spielminute des Mitteldrittels konnte nochmals Andrin Hagmann auf Zuspiel von Nino Müller zur 9:1-Führung ein Tor verbuchen.

Im Schlussdrittel kämpften beide Mannschaften verbissen um jeden Puck. Der EHC Frauenfeld wollte ebenfalls unbedingt ein Tor erzielen, jedoch hielt der Glarner Torhüter seinen Kasten sauber. Jetzt gab es Chancen hüben wie drüben und das Spiel wurde härter. Die Glarner gaben sich mit den neun Toren nicht zufrieden und endlich in der 47. Minute war das «Stängäli» geschafft. Tim Schreyer konnte auf Zuspiel von Andrin Hagmann und Nino Müller die Scheibe im Tor unterbringen. Kaum eineinhalb Minuten später war es Fadri Gabriel, auf Zuspiel von Nic Luchsinger, welcher das 11. Tor schoss. Das frustrierte den EHC Frauenfeld und es kam kurz zu einem kleinen Boxkampf mitten auf dem Eis. Die beiden Raufbolde mussten auf der Strafbank Platz nehmen. Die Strafen waren noch nicht abgesessen, schoss Maurin Isler für die Glarner das 12. Tor. Nach kurzer Verwirrung in der Glarner Abwehr doppelte der EHC Frauenfeld daraufhin nach, mit zwei Toren innert wenigen Sekunden. Plötzlich stand es 12:3. Die Glarner liessen aber nicht locker und erhöhten den Vorsprung kurze Zeit später durch Nic Luchsinger auf 13:3. In den Schlussminuten plätscherte das Spiel hin und her. Gefeiert von den 61 mehrheitlich Glarner Fans gingen der Glarner EC mit 13:3 als verdienter Sieger vom Eis.

Dank diesem Sieg rücken die Glarner auf den zweiten Tabellenplatz vor. Am kommenden Wochenende reisen die Glarner nach St. Gallen zum Tabellenschlusslicht HC Eisbären. Falls der Puck in den eigenen Reihen so gut läuft und den Weg ins gegnerische Tor findet, besteht die Möglichkeit, die Leaderposition einzunehmen. Hoffentlich wiederum mit lautstarker Unterstützung des mitgereisten Anhangs …