Hochwildjagd 2018 abgeschlossen

Während der diesjährigen Hochwildjagd vom 3. bis 17. September wurden im Kanton Glarus von den 373 Jagenden und ihren Gästen 114 Rothirsche, 492 Gämsen und 97 Murmeltiere erlegt. Damit sind im Vergleich zum Vorjahr die Jagdstrecken beim Rotwild und den Gämsen tiefer ausgefallen.




Im Kanton Glarus haben in diesem Jahr 364 Jäger und 9 Jägerinnen, also insgesamt 373 Personen das Jagdpatent gelöst (Vorjahr 375). Für die Hochwildjagd vom 3. bis 17. September haben sie 36 (32) Jagdgäste eingeladen, die zusammen 94 (85) Jagdtage bestritten. Somit war die Anzahl der Jagenden und der Jagddruck gegenüber dem letzten Jahr etwa gleichgeblieben. 

Rotwildjagd hat noch Luft nach oben 

Die Jagd auf das Rotwild verlief zufriedenstellend. Die bisher erreichte Jagdstrecke mit 114 Tieren liegt deutlich unter der letztjährigen Rekordstrecke mit damals166 Tieren zum gleichen Zeitpunkt. Bisher wurden 68 Stiere (103), 30 Kühe (43) und 16 Kälber (20) erlegt. Wie in den letzten Jahren wird es den Jägerinnen und Jägern erneut erlaubt sein, während der Rehjagd vom 1. bis 21. Oktober auch das Rotwild zu bejagen. Zusammen mit der Herbstjagd, deren Schwerpunkt auf der Bejagung des Kahlwildes (Kühe und Kälber) liegt, sollen die Bestände am Lebensraum in den Wintereinstandsgebieten angepasst und damit die Auswirkungen des Rotwildes auf den Wald und die Landwirtschaft reduziert werden. 

Weniger Gämsen erlegt 

Jeder Jäger durfte zwei Gämsen erlegen, wovon maximal ein männliches Tier. Der Gesamtabschuss betrug 492 Tiere und fiel somit etwas tiefer aus als im Vorjahr mit 508 erlegten Gämsen. Insgesamt wurden heuer 293 (296) Böcke, 144 (158) Geissen sowie 55 (54) Jährlinge erlegt. 

Mit 97 erlegten Murmeltieren wurden heuer deutlich mehr Tiere erlegt als im Vorjahr (65).