Hohe Feuerwehrleute

Kürzlich wurden der Kantonale Feuerwehrinspektor und die Oberkommandanten der drei Gemeindefeuerwehren befördert. Ausschlaggebend waren sowohl die Leistungen der Beförderten als auch strukturelle Gründe als Folge der Gemeindestrukturreform.




«Den vier Beförderten komme im Kantonalen Feuerwehrwesen eine zentrale Rolle zu. Und auch wenn die Beförderungen im engen Zusammenhang mit der Gemeindestrukturreform stehen, sei der Akt Anerkennung der grossen Leistungen. Damit verbunden sei aber auch die Verantwortung und Herausforderung, die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren weiter zu vertiefen.» Mit diesen Worten leitete Martin Leutenegger, Verwaltungsratspräsident der glarnerSach die Beförderungsfeier in Anwesenheit von Vertretern des Regierungsrates und der drei Gemeinderäten ein. Er führte weiter aus, dass die anstehenden Herausforderungen fachlicher und finanzieller Art im kleinen Kanton Glarus nur gemeinsam effizient und effektiv gelöst werden könnten. Insbesondere gelte es, mit den finanziellen Ressourcen haushälterisch umzugehen, weise doch das Feuerwehrwesen weiterhin ein strukturelles Defizit auf. Das Milizsystem der Feuerwehren verlange den Oberkommandanten und ihren Kadern fachlich, zeitlich, mental und gelegentlich auch körperlich immer mehr ab. Bevor Belastungsgrenzen überschritten würden, müssten Änderungen und Anpassungen erfolgen. Er lud die anwesenden Feuerwehrverantwortlichen ein, die anstehenden Herausforderungen in einem übergeordneten Projekt gemeinsam anzugehen. In einem kurzen feierlichen Akt wurden den Beförderten die Insignien ihrer Funktion in Form der neuen Achselpatten überreicht.