Obwohl das Spiel auf 10.00 Uhr angesetzt war, verspürte man keine Sonntagsmüdigkeit. Der Ball zirkulierte von Beginn weg in den Reihen der Hurricanes. Man versuchte stetig den Druck zu erhöhen und möglichst rasch den Führungstreffer zu erzielen. Auch der Gegner kam dabei zu seinen Chancen, jedoch parierte die Torhüterin der Hurricanes, Julia Tschudi, sämtliche Abschlüsse und wirkte sehr souverän. Obwohl die Spielanteile mehrheitlich bei den Hurricanes lagen, lautete der Spielstand nach den ersten 20 Minuten 0:0. Man konnte also auf die zweite Spielhälfte gespannt sein.
Entgegen des ersten Spielverlaufs konnte der UHC Zugerland in der 24. Minute glücklich mit 0:1 in Führung gehen. Die Hurricanes liessen sich nicht beirren und powerten weiter nach vorne. Der Ausgleich wollte und wollte einfach nicht fallen. Dann, in der 33. Minute, konnten die Zuger auf 0:2 erhöhen. Eine Unachtsamkeit in der Hurricanes-Defensive liess das Tor zu. Auch in den letzten Minuten, als man den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, konnte der Ehrentreffer nicht erzielt werden. Das Spiel ging mit 0:2 verloren.
Im zweiten Spiel wollten es die Hurricanes unbedingt besser machen. Die Sporthalle in Schwanden war mit rund 100 Zuschauer sehr gut besetzt und man wollte jetzt erst recht den Heimvorteil nutzen. Der Gegner hiess Jona-Uznach Flames. Notabene der Tabellenleader! Der Start ins Spiel verlief jedoch denkbar schlecht. Bereits in der 1. Minute gingen die Flames in Führung. Auf diesen frühen Gegentreffer waren die Hurricanes mental nicht vorbereitet und es entstand eine Art Spielblockade. Der Spielwitz, das Selbstbewusstsein sowie das nötige Engagement waren wie verloren. Man wollte, konnte aber nicht. So endete die erste Halbzeit mit 4:0 für die Flames.
Die Standpauke in der Pause, verbunden mit dem Motto; jetzt erst recht, blieben erfolglos. Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, netzten die Flames wieder ein. In regelmässigen Abständen gelang ihnen immer wieder ein Tor, was schlussendlich zum 10:0-Endresultat führte. Hochüberlegen im Abschlussverhalten und einfach im Unihockeyspiel gingen die Flames als klarer Sieger hervor. Die Hurricanes waren nie in der Lage Paroli zu bieten. Vielleicht wollte man es einfach zu gut machen und im Sinne einer Übermotivation stand man sich selber im Wege. Aber wie schon Niki Lauda sagte; aus Niederlagen lernt man mehr als aus Erfolgen. Niederlagen bringen dich weiter, nicht Erfolge! Getreu diesem Zitat werden die Hurricanes wieder aufstehen, hart an sich arbeiten und neue Ziele verfolgen.





