Hurricanes rutschen näher an den Abgrund

Die erste Partie der Play-Outs gegen Unihockey Schüpfheim ging am Samstag, 17. März, mit 1:2 verloren. Damit stehen die Hurricanes unter Zugzwang. Sie müssen beide der letzten zwei Begegnungen gewinnen, um dem Abstieg in letzter Sekunde doch noch zu entkommen.



Hurricanes rutschen näher an den Abgrund

Das erste Spiel der «Best of three»-Serie fand am Samstag in Schwanden statt und lockte zahlreiche Fans an. Mit Pauken, Tröten und Fahnen unterstützen sie ihr Team im Kampf um den drohenden Abstieg. Die Hurricanes machten sogleich massiv Druck und verlagerten das Spiel in die gegnerische Platzhälfte. Die Gäste erwehrten sich den Angriffen zum Teil mit brachialen Methoden und eine baldige Strafe war absehbar. Nach zwölf Minuten verhängte der Schiedsrichter schliesslich die Strafe gegen Schüpfheim wegen wiederholtem Vergehen. Das Powerplay war die Chance der Glarner. Schüpfheim stand jedoch sehr kompakt vor dem eigenen Tor und es gelang den Hurricanes nicht diese Abwehrstruktur aufzulösen. Die Strafe verstrich ohne Torerfolg. Der harte Körpereinsatz war auch den Hurricanes ein bewährtes Mittel und so musste Florian Muhl kurz vor der Pause auf die Bank. Die Gäste hatten das bessere Powerplay als die Hurricanes und kamen zu vielversprechenden Torchancen. Torwart Michael Elmer verhinderte jedoch den Gegentreffer in Unterzahl mit einer tollen Parade, als er auf dem Rücken liegend den Ball mit dem gestreckten Bein in der Luft wegkickte.

Zwei Mann mehr auf dem Feld

Auch im zweiten Drittel waren die Hurricanes augenscheinlich die bessere Mannschaft mit mehr Ballbesitz, doch Schüpfheim überraschte immer wieder mit gefährlichen Kontern. Der Körpereinsatz wurde derweil immer härter, was auch zu vielen Diskusionen mit den Schiedsrichtern führte. Vor der Pause kamen die Hurricanes dann erneut zu einem Powerplay, doch auch dieses liessen sie ohne Torerfolg verstreichen. Nach der Pause dann der Schock. Schüpfheim erzielte den Führungstreffer in der 43. Minute und erhöhte rund zehn Miunten später auf 0:2. Die Hurricanes hatten nur wenig Gegenwehr geleistet. Aber noch in derselben Minute des zweiten Treffers erzielte Daniel Tschudi endlich das ersehnte Tor und die Hurricanes verkürzten auf 1:2. Kurz darauf ergab sich für die Hurricanes eine Traumsituation. Der Schiedrichter stellte zwei Spieler von Unihockey Schüpfheim auf die Strafbank. Ersteren wegen Stossens und Letzteren wegen anhaltenden Reklamationen gegen diesen Entscheid. Die Glarner waren nun also zwei Mann mehr auf dem Feld und versuchten den Ausgleich mit allen Mitteln zu erzwingen. Schüpfheim verteidigte jedoch hervorragend und liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Erneut erzielten die Hurricanes kein Tor während dem Powerplay. Zum Schluss der Partie wechselten die Glarner gar den Torwart aus und griffen zu sechst an, doch trotz vieler Chancen gelang ihnen der Ausgleichstreffer nicht mehr. Die Hurricanes müssen nun das Auswärtsspiel in Schüpfheim und das dann fällige Entscheidungsspiel in Schwanden gewinnen, um sich den Ligaerhalt zu sichern.