IG hat Versprechen gehalten

Die IG Überdachung Eisfeld Glarus hat ihren Beitrag zur Erweiterung im Buchholz durch Sponsoren und Aktionen zusammengetragen. Heute konnte sie der Gemeinde den Check für eine halbe Million Franken übergeben. Nun muss noch die Gemeindeversammlung am 25. November grünes Licht geben.




Die Idee eines Daches über dem Eisfeld ist so alt wie das Eisfeld selber. «Eigentlich noch älter», meinte dazu Ruedi Tschudi, Projektleiter der IG Überdachung Eisfeld Glarus. Denn schon in der Planungsphase in den 70er-Jahren wurde darüber nachgedacht. «Diese alte Idee haben wir vor ein paar Jahren wieder aufgenommen.» Nach 30 Jahren Betriebszeit könne das Eisfeld die aktuellen und zukünftigen Anforderungen und Bedürfnisse nur sehr schwer erfüllen. «Das Dach ist hier der richtige Schritt.» Die Idee fand im letzten Jahr nicht nur bei der Gemeinde grossen Zuspruch, auch die Öffentlichkeit stehe dem Projekt positiv gegenüber. Dies zeige auch die grosse Zahl an Sponsoren und Gönner, erklärte dazu IG-Mitglied Adrian Hug. So konnten die meisten der rund 110 von 130 Werbeflächen verkauft werden, der 550er-Klub hat sich eingerichtet und am Sponsorenlauf im Sommer nahmenArtikel viele Kinder und Erwachsene teil. Mit diesen Aktionen konnte so die IG ihren Anteil von 20 Prozent an den Kosten zusammenstellen, sodass am Mittwoch ein Check im Wert von einer halben Million der Gemeinde Glarus überreicht werden konnte. «Nicht nur finanziell hat die IG einen wichtigen Beitrag geleistet», betonte dazu Gemeindepräsident Christian Marti. Die Erweiterung sei dabei ein weiteres Puzzelteil in der Gesamtentwicklung der Gemeinde. Sport- und Freizeitangebote seien hier besonders wichtig. Sie ermöglichen es den Vereinen, ihren sozialen Beitrag vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu leisten. Die Gemeinde habe deshalb das Projekt sehr wohlwollend aufgenommen, das Eisfeld dazu als Gesamtes betrachtet. So habe sie im Prozess die Tribüne und technische Räume integriert, sodass die vorgesehenen Kosten auf 3,8 Millionen gestiegen seien. Für die Gemeinde dürften sich die Kosten auf rund zwei Millionen belaufen, da der Kanton seine Unterstützung im Rahmen des KASAK zugesagt hat. Der Antrag des Gemeinderates wird dann am 25. November an der Gemeindeversammlung dem Stimmvolk vorgelegt. Dieses wird dann entscheiden, ob das Projekt unter Dach und Fach gebracht wird.