IKRK-Präsident Peter Maurer im Anna-Göldi-Museum

Hoher Besuch im Anna-Göldi-Museum: IKRK-Präsident Peter Maurer wird am Dienstag, 18. Juni, im Anna-Göldi-Museum über den Einsatz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Kriegsländern berichten. Im Zentrum seines Vortrags steht sexuelle Gewalt, die in vielen aktuellen Konflikten weit verbreitet ist. Sein Referat steht unter dem Titel «Krieg und sexuelle Gewalt».




Auch heute noch ist sie für ihre Opfer, deren Familien und ganze Dorfgemeinschaften ein verheerendes Phänomen mit zerstörerischen Folgen. Solche Handlungen erfolgen nur selten isoliert, sondern bilden eine Art Missbrauchs- und Gewaltmuster, zu dem auch Tötungen, Rekrutierungen von Kindern, Zerstörung von Eigentum und Plünderungen gehören. Sexuelle Gewalt kann auch als Vergeltungsmassnahme eingesetzt werden, um Angst zu schüren, oder bei Folterungen zum Einsatz kommen. Sie kann auch systematisch Teil der Kriegsführung sein, um das soziale Gefüge zu zerstören.

Peter Maurer ist seit 2012 Präsident des IKRK. Unter seiner Führung leistet das IKRK humanitäre Arbeit in mehr als 80 Ländern. Als Präsident ist Peter Maurer mit bewaffneten Konflikten weltweit konfrontiert und hat dafür zu sorgen, dass das IKRK den Herausforderungen gewachsen ist, die mit der Hilfe für Menschen in Not und ihrem Schutz verbunden sind. Er bereist regelmässig Konfliktgebiete in aller Welt, darunter Syrien, Irak, Jemen, Südsudan und Myanmar.

Mit dem Thema der sexuellen Gewalt stellt Peter Maurer einen Bezug her zu der aktuellen Ausstellung «SchweigenPunkt» von Franziska Greber (24. Mai – 2. August). Wie dem IKRK-Präsidenten ist es auch der Künstlerin ein Anliegen, dass Diskriminierung und Gewalt nicht verschwiegen werden dürfen, den Opfern eine Stimme gegeben und gehandelt werden muss.

Die Platzzahl ist beschränkt. Es ist deshalb unbedingt eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich unter [email protected] an .

Die Reservationen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Pro Anmeldung kann für maximal zwei Personen reserviert werden.