Im Grundsatz für die neuen Verordnungen

Anlässlich ihrer Versammlung vom Montag, 27. April, stimmten die Mitglieder dem Personal- und Besoldungsvorordnung zu. Im Grundsatz wurden auch die neuen Verordnungen über die Wasserversorgung, der Abwasser- und der Abfallbeseitigung zugestimmt. Einzelne Artikel wurden aber im Detail diskutiert und werden auch an der Gemeindeversammlung vom 13. Mai nochmals zu reden geben.



Marianne Lienhard, Präsidentin der Regionalpartei, begrüsste die Mitglieder mit einem positiven Rückblick auf die erste Gemeindeversammlung der neuen Gemeinde Glarus Süd. Vor allem die eingebrachten Anträge und auch deren Vorbereitung zeigen auf, dass Land und Lüüt von Glarus Süd, sehr wohl Interesse und grosses Engagement zeigten.

Diese positive Bereitschaft an der neuen Gemeinde mitzuwirken, soll sich auch in der Behandlung der Verordnungen über das Personal, die Besoldung, Wasser, Abwasser und der Abfallbeseitigung widerspiegeln.

Ja zur Personal- und Besoldungsverordnung

Landrat Hans Peter Aschwanden orientierte aus Sicht des Lenkungsausschuss, über die wichtigsten Veränderungen in der Personal- und Besoldungsverordnung. Alt Regierungsrat Kaspar Zimmermann wies darauf hin, dass im Zuge der sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein wachsames Auge auf die Regelungen im Zusammenhang mit den Pensionskassen zu legen ist. Einerseits sollen die Entwicklungen im Finanzmarkt aktiv genutzt werden, jedoch ist sicherzustellen, dass nicht zu Lasten der Arbeitnehmer Risiken eingegangen werden.

Unklare Wasser-, Abwasser- und Abfallbeseitigungsverordnung

Gemeinderat Fridolin Marti konzentrierte sich bei seinen Äusserungen zur Wasserverordnung auf die teilweise unklare Formulierungen in einigen Artikeln und den fehlenden Kommentaren im Memorial. Beispielsweise sind die Artikel 18 und 22 nicht kongruent und widersprechen sich. Weitere Artikel wurden von den Mitgliedern hinterfragt und konnten durch die aktiven Projekt- und Arbeitsgruppenmitglieder kompetent beantwortet werden.

So wurde auch ein Vorschlag, diese drei Verordnungen an der Gemeindeversammlung zurückzuweisen, von der Versammlung nicht unterstützt. Im Anschluss an die Versammlung werden sich fachkompetente Mitglieder nochmals mit der Wasser- und Abwasserbeseitigungsverordnung auseinandersetzen, damit ein Änderungsantrag formuliert werden kann, der die Unklarheiten beseitigen soll.

Somit wurden diese drei Verordnungen inhaltlich durch die Versammlung nicht bereinigt und lediglich in ihrem Grundsatz positiv verabschiedet.

Die Regionalpartei SVP Glarus Süd, ruft Land und Lüüt auf, sich weiter rege an der neuen Gemeinde zu beteiligen und diese zu gestalten. Mit diesen Worten schliesst die Präsidentin, Marianne Lienhard, die Mitgliederversammlung und dankte für die aktive Teilnahme.