Nun, für die Glarner und wohl auch für die übrigen Schweizer, darf Zürich sicher als Grossstadt bezeichnet werden. Der Besuch auf dem Üetliberg mit herrlichem Blick über die Stadt zeigte aber doch auch ein eher beschauliches Städtchen im internationalen Vergleich. Aber dennoch, wieder mit der Bahn im Hauptbahnhof angekommen, spürte man das Metropolitane. «Züridütsch» war kaum zu hören, dafür, nebst dem Glarnerdütsch der zufällig angetroffenen Linthalern (Anm.: die Glarner findet man überall), hörte man Sprachen aus aller Welt. Dafür fühlte man sich beim Mittagessen im «Federal» mit seinen rund 100 einheimischen Biersorten wieder sehr heimisch. Weiter ging der Ausflug mit Tram oder Polybähnli, auch «Studentenexpress» genannt, zur ETH, dem eindrucksvollen Gebäude über Zürich ragend, wo allerlei Gescheites entspringen soll. Wunderbar war auch von deren Terrasse der Ausblick über die Stadt mit Grossmünster, Fraumünster, Sankt Peter, Limmat und dem See, mit dem herrlichen Panorama der Glarner Alpen im Hintergrund – wenn die Wolken nicht gewesen wären. Sehr interessant war die Führung im zoologischen- und paläontologischen Museum der ETH mit spannenden Ausführungen in Wort und Bild über die Entwicklung der Erde, des Lebens, der Entstehung der Berge, natürlich auch mit dem für die Glarner naheliegenden Thema der Glarner Hauptüberschiebung. Mit dem Tram ging die Reise weiter zum Bürkliplatz mit Marktaufenthalt und anschliessender Schiffsreise nach Wädenswil. Die gemütliche Seefahrt verleitete zu einigen Liedern, zur Freude der mitgereisten Frauen und anderen Fahrgästen. Mit der Bahn gings dann zurück in die beschauliche Heimat, in den «Adler» Schwanden zum Ausklang einer schönen, interessanten Reise. Herzlichen Dank die Organisatoren Reto Zollinger und Marcel Frischknecht.
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