In allen Punkten dem Gemeinderat gefolgt

Die Gemeindeversammlung in Glarus Süd hat trotz wenigen Anträgen in allen Punkten gemäss dem Gemeinderat entschieden.




Alpen, Schule, Finanzen; die Grundthemen an den Gemeindeversammlungen in Glarus Süd scheinen immer wieder die gleichen zu sein. Das war auch an diesem Freitagabend nicht anders. Gemeinderat Mathias Zopfi konnte den 243 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ein knapp positives Budget für das kommende Jahr präsentieren. Hier wies er aber daraufhin, dass nur der Härtefall beim Finanzausgleich für die «Schwarze Null» gesorgt hat. «Schon im nächsten Jahr sieht das deutlich schlechter aus. Hier müssen wir uns auf allen Ebenen für einen besseren Finanzausgleich für unsere Gemeinde einsetzen.» Auch Gemeindepräsident Mathias Vögeli räumte beim Steuerfuss ein, dass die Beibehaltung von 63 Prozent in naher Zukunft nicht mehr möglich sein dürfte. Beim Budget gab es zudem den Antrag von SVP und SP, die Mittel für die Schulleitung von rund 900'000 Franken um 200'000 Franken zu kürzen. Der Gemeinderat wies daraufhin, dass erst vor Kurzem eine Schulkommission gegründet wurde, welche die Zukunft der Schulen analysieren soll, und man deshalb diesem Gremium nicht vorgreifen soll. Ausserdem könnte dieser Kürzung, da sie nur mit Entlassungen erreichbar sei, rechtlich kaum nachgekommen werden. Die Versammlung lehnte die Kürzung deutlich ab. Ebenfalls im Budget und später bei der Sanierung der Alp Fittern wurde die Frage nach einer allgemeinen Strategie oder Konzept für die zahlreichen Alpen auf dem Gemeindegebiet aufgeworfen. Beim Projekt sogar verbunden mit einem Rückweisungsantrag. Hier habe der Gemeinderat eine profunde Grundlage, aktuelle Reglemente und Ereignisse zwingen aber zu Umstellungen. Die Sanierung der Alp wurde grossmehrheitlich gutgeheissen. Bei der neu zu schaffenden Deponie Däniberg sagte das Plenum zu einer Verschärfung nämlich, dass nur ein Drittel des Materials von ausserhalb des Kantons kommen darf, zu.

Keine Wortmeldung gab es zu den restlichen Traktanden. So hiess die Versammlung den Beitrag zu Visit Glarnerland ebenso gut, wie zu den Verpflichtungskrediten zu Leitungssanierungen und der Wasserleitung Leimplanggen-Leger.