In der Bredouille

Langsam aber sicher wird die Tabellen-Situation etwas ungemütlich für das Fanion-Team der Hurricanes Glarnerland. Nach dem fulminanten Saisonstart mit zwei Siegen setzte es zuletzt drei Niederlagen in Folge ab, wodurch man nun gegen den Kontrahenten aus Trimmis gefordert war. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aber auch gegen die Bündner aus, das Spiel ging knapp mit 2:3 verloren.




Ein guter Start in die Partie sieht anders aus. Gerade mal fünf Minuten waren in der Sporthalle Trimmis gespielt, da lag der Lokalmatador bereits mit zwei Zählern in Front. Die Bündner starteten ersichtlich wacher und angriffslustiger in das Spiel und stellten die Hurricanes vor allem mit ihren schnell vorgetragenen Kontern immer wieder vor Probleme. Nach diesem Start-Furioso beruhigte sich die Partie ein wenig, wobei die Flyers nach wie vor die besseren Abschlüsse auf das Tor brachten. Trotz Überzahl-Situationen auf beiden Seiten hatte das Resultat bis in die Drittelpause Bestand und Spielertrainer Tschudi konnte sich seine Mannen zur Brust nehmen.

Die Wirbelwinde stellten nun für den zweiten Abschnitt die Blöcke um und versuchten mit zwei Linien mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Der Plan schien einigermassen aufzugehen, die Hurricanes hatten nun deutlich mehr Spielanteile zu verzeichnen, obwohl Trimmis nach wie vor die besseren Chancen kreierten. Lange Zeit passierte nichts auf der Anzeigetafel im zweiten Abschnitt, bis kurz vor der letzten Pause ein Trimmiser nach einem verkorksten Freistoss der Glarner sich den Ball stibitzte und eiskalt zum 3:0 einschieben konnte. Gut drei Minuten später schepperte es danach aber auch endlich im Kasten der Bündner. Sandro Polli verwertete ein Zuspiel von Muhl mustergültig und hielt seine Farben somit im Spiel.

Im letzten Drittel schafften es die Wirbelwinde nun endlich mehr Spielanteile als der Gegner zu verzeichnen, wobei Trimmis nach wie vor mit seinen schnelleArtikeln Kontern gefährlich blieb. Je länger der letzte Abschnitt aber andauerte, desto weniger Zeit blieb den Glarnern, um das Spiel auch resultatmässig noch in die richtigen Bahnen zu lenken. Zwei Überzahlsituationen und ein Time-out später lag man immer noch mit zwei Toren in der Misere, der Ball wollte und wollte den Weg in das Trimmiser Gehäuse einfach nicht finden. Gut drei Minuten vor Ende der Partie klappte es dann endlich und Muhl machte mit seinem ersten Treffer an diesem Tag das Spiel nochmals spannend. Die Hurricanes wechselten nun ihren Torhüter gegen einen sechsten Feldspieler ein und warfen noch einmal alles nach vorne. Trotz weiteren brenzligen Situationen vor dem Bündner Tor sollte dem Fanion-Team aber kein weiterer Treffer mehr gelingen und die vierte Niederlage in Folge war Tatsache.

Weiter geht es für das Fanion-Team am 3. Dezember mit dem letzten Spiel der Hinrunde auswärts gegen den UHC Lions Meilen. Von einem 6-Punkte-Spiel zu reden wäre etwas übertrieben, jedoch würde ein Vollerfolg dem Team im Kampf um die Tabellenplätze wieder etwas Luft verschaffen.