«Inventar der militärischen Kampf- und Führungsbauten»

Im denkmalpflegerischen Inventar des VBS sind zirka 700 militärische Hochbauten und rund 7000 ehemalige Kampf- und Führungsbauten aufgeführt, darunter auch einige Objekte im Glarnerland. Die General-Bachmann-Gesellschaft lädt zu einem Augenschein am Tankgraben und zu einem Referat im Freulerpalast in Näfels ein.




Fotografieren verboten! Militärische Bauten galten als Inbegriff der Geheimhaltung und doch: Sie waren unübersehbar. Unübersehbar wie die Sperre am Eingang ins Glarnerland. Diese ist wegen ihrer Länge und dem mit Wasser gefüllten «Tankgraben» einzigartig in der Schweiz und setzt ein wahrhaft wehrhaftes Zeichen in die Landschaft!

Diese strategisch ausgedachten und technisch aufwendigen Bauten waren während dem Zweiten Weltkrieg Teil des kollektiven Wissens und schufen Vertrauen. Die Schweiz verbrachte diese beklemmende Zeit als Verschonte, aber Bedrohte. Auf unserer Bevölkerung lastete das Gewicht der Isolierung, der Ungewissheit und der sehr hohen Kosten!

Heute hat sich die Sicherheitslage geändert und die meisten Anlagen haben ausgedient. Aber anstelle ihrer ureigensten Zweckbestimmung hat sich eine neue Komponente ergeben: Sie haben als Erinnerungsträger einen ideellen Wert. Dieser Wert macht sie zu schützenswerten Zeitzeugen die es, wie die klassischen Baudenkmäler, zu erhalten gilt!

Adj Uof Rudolf Braunwalder, Fachinstruktor im Lehrverband der Luftwaffe, führt durch die Bunker Niederberg und Stampf und Silvio Keller, Architekt und Raumplaner im VBS, referiert im Freulerpalast über das Inventar der militärischen Kampf- und Führungsbauten.

Führung, Vortrag und Apéro sind öffentlich, kein Eintritt.

Einladung zu einem Augenschein und zum Referat:
Bettagsamstag, 14. September 2013
15.00 – 16.45 Uhr Begehung im Gelände
17.00 – 18.30 Uhr Referat im Freulerpalast Näfels, Rittersaal
15.00 Uhr: Treffpunkt beim Feuerwehrlokal Näfels (Schmiedgasse)
www.generalbachmann.ch