Ist der Zug für die Gruppenschützen schon abgefahren?

Auch in der zweiten Runde der Schweizer Kleinkalibergruppenmeisterschaft schoss Glarnerland 2 besser als die erste Equipe.



Sehr gute 96 Punkte: Andreas Stüssi bewies sich auf dem Knie.
Sehr gute 96 Punkte: Andreas Stüssi bewies sich auf dem Knie.

Es scheint als sei es kein Zufall gewesen, dass in der ersten Runde der Schweizer Kleinkalibergruppenmeisterschaft die zweite Gruppe mehr Punkte erzielte als GL 1. Denn auch in der zweiten von den insgesamt drei Qualifikationsschiessen, mussten sich die Cracks geschlagen geben. Beide Gruppen steigerten sich jedoch zur ersten Runde deutlich.

Schwierige Aufgabe für Weyermann

Coach Roland Weyermann hat auch dieses Jahr keinen einfach Job. Der Pokerspezialist bringt trotz tiefen Griffen in die Trickkiste kein Erfolgsrezept zustande. Für beide Gruppen wird es enorm schwierig sein, wenn nicht sogar unmöglich, den Sprung unter die besten 40 Gruppen zu schaffen. Die letzte Runde wird es zeigen ob GL 1 oder GL 2 das Meisterstück fertig bringt. Zurzeit befinden sich die Glarner Gruppen auf den Plätzen 84 (GL 2) und 148 (GL 1). Glarnerland 2 fehlen zu einem Finalplatz sechs Punkte.

Durchzogene Leistungen

Weyermann kann wechseln und tauschen wie er will. Beide Gruppen sind mehrheitlich ausgeglichen und somit kann keine Gruppe forciert werden. Für GL 1 standen Fritz Stucki und Ernst Hangartner (beide 98) sowie Roland Weyermann (95) in der Stellung liegend im Einsatz. Kniend übten sich Andreas Stüssi (96) und Rolf Lehmann (88). Gesamthaft erreichten sie 475 Ringe. Bei GL 2 kämpften Peter Armati (99), André Eberhard (98) und René Müller (97) sowie die Kniendschützen Ruedi Feldmann und Lars Kamm (beide 94) für die 482 Punkte.