Bei Sonnenschein und Pulverschnee konnte der einfach ausgesteckte und für alle problemlos zu bewältigende Riesenslalom beim Übungslift ausgetragen werden. Die Skischule Elm sorgte zudem für eine reibungslose Durchführung.
Zu wenig Teilnehmer
Früher starteten an den J+S-Meisterschaften bis zu 200 Teilnehmer, am Mittwochnachmittag waren es knapp mehr als ein halbes Hundert. Was sind die Gründe dafür? Einmal muss man feststellen, dass die Nachwuchsförderung im alpinen Skirennsport im Glarnerland, von zwei drei Clubs abgesehen, eher rückläufig ist, obwohl am Mittwochvormittag ein entsprechendes Schnuppertraining angeboten wurde. Zudem besteht ein Informationsproblem. Alle Schulen erhalten zwar eine Ausschreibung der J+S-Meistershaft, aber leider bleiben die Informationen irgendwo liegen, und die Schüler hören nichts davon. Man muss aber wissen, dass unsere Schulen mit Ausschreibungen aller Art überhäuft werden, und jeder Organisator beansprucht für sich, seine Veranstaltung sei die wichtigste.
Alle fuhren gut
Der Jüngste war sechs Jahre alt und durchfuhr die Strecke ohne Probleme. Danach sah man schnelle, technisch gute Fahrten, aber auch einige, die einfach mitmachten, weil sie dazu motiviert worden waren. Die Unterschiede sah man bereits bei der Bekleidung, die Kinder mit den Skianzügen fuhren schön sauber um die Tore, die mit den Rennanzügen attackierten und fuhren schnelle Kurven. So zeigten beispielsweise die Gebrüder Fässler aus Elm, woher sie ihr Talent herhaben. Andrina Bäbler aus Linthal fuhr Tagesbestzeit bei den Mädchen, Julian Vögeli, Haslen, bei den Knaben.
