Die eidgenössischen Abstimmungen von diesem Wochenende brachten gewichtige Vorlagen vor das Stimmvolk. Im Kanton Glarus sind seid Kurzem die Resultate bekannt. Wenig überraschend das deutliche Nein zur Vorlage zur Spekulation mit Nahrungsmittel. Nur gerade 37,5 Prozent der Stimmbürger legten hier ein Ja in die Urne. Doch ziemlich deutlich wurde auch die von der SVP lancierte Durchsetzungsinitiative mit 48,7 Prozent Ja-Anteil abgelehnt. Auffallend hier, dass Glarus Nord und Glarus Süd mit etwas über 51 Prozent die Vorlage angenommen hätten. Die Zentrumsgemeinde lehnte sie mit wuchtigen 57 Prozent deutlich ab. Kommunale Unterschiede auch bei der Abstimmung zur zweiten Gotthardröhre. Der Kanton Glarus nimmt diese Vorlage mit 59,9 Prozent zwar schon sehr deutlich an. Glarus Nord kommt alleine aber auf 62,8 Prozent Ja-Stimmen. Am knappsten fiel die Entscheidung bei der von der CVP lancierten Initiative zur «Heiratsstrafe». Hier lehnte die Gemeinde Glarus die Vorlage mit einem Ja-Anteil von 49,2 Prozent knapp ab. Die beiden anderen Gemeinden dafür knapp an, sodass die Vorlage kantonal mit 51,7 Prozent angenommen wurde. Die Stimmbeteiligung lag im kantonalen Mittel bei etwas über 57 Prozent.
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