Jahresabschluss Pfrundhaus-Rechnung über den Erwartungen

Bei einem Umsatz von gut fünf Millionen Franken schliesst die Jahresrechnung 2006 mit einem Betriebsgewinn von Fr. 36'221.35 ab. Nachdem das Eigenkapital im Vorjahr praktisch auf Null geschrumpft war, steigt es damit wieder auf rund 37’000 an.



Nebst den ordentlichen Abschreibungen wurden beim Mehrfamilienhaus weitere 80'000 Franken abgeschrieben. Für zukünftige Betriebsinvestitionen und weitere Bedürfnisse konnten mit knapp 400'000 Franken wesentlich höhere Rückstellungen als geplant gebildet werden.

Konsolidierung

Nach langen Jahren der Bautätigkeit und der anschliessenden Heimzusammenführung ist eine Konsolidierung eingetreten. Die ausserordentlich gute Auslastung des Pfrundhauses war der Grundstein für das positive Ergebnis; zusammen mit der permanenten Kostenkontrolle führte sie diesem erfreulichen Ergebnis. Der von der Fachkommission unter dem Präsidium von Euphemia Elmer eingeschlagene Weg hat sich als richtig erwiesen und wird konsequent weiterverfolgt. Allen Mitarbeitenden, die massgeblich zum guten Ergebnis beigetragen haben, gebührt der beste Dank.

Neue Herausforderungen warten

Mit der Kantonalisierung des Fürsorgewesens und dem Neuen Finanzausgleich (NFA) warten neue Herausforderungen auf die Alters- und Pflegeheime. Wirtschaftliche Prinzipien und finanzierbare Sozial- und Gesundheitspolitik sind in diesem Zusammenhang Schlagworte, die immer grössere Bedeutung erhalten. Die Aspekte Pflege- und Betreuungsqualität und sozialverträgliche Kostenumwälzung sind in Einklang zu bringen und müssen permanent überprüft werden. Das renovierte und erweiterte Pfrundhaus mit seiner modernen Infrastruktur und der schönen Lage am Bergli wird mit seinen Vorzügen im verstärkten Wettbewerb bestehen und stellt sich auf diese Bedingungen ein. Mit der Zusammenlegung der Gemeinden sind auch bei den Heimen Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen möglich. Die Fachkommission Alterseinrichtungen Glarus-Riedern will deshalb mit den beteiligten Heimen zusammen an einer zukunftsweisenden Alterspolitik arbeiten. Diese Arbeiten werden gemäss Zeitplan der Projektgruppe GL2011 im nächsten Jahr aufgenommen.