Jahresrückblick 2018 des Einbürgerungsrates Glarus

Der Einbürgerungsrat Glarus blickt auf ein intensives und anforderungsreiches Jahr 2018 zurück. Neben der Behandlung der Einbürgerungsgesuche war das Jahr 2018 von der Neukonstituierung des Rates sowie von der Umsetzung der neu in Kraft getretenen Bürgerrechtsgesetzgebung geprägt.




Amtsperiode 2018 – 2022 / Neukonstituierung des Einbürgerungsrates 

Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 25. Mai 2018 wurden die Mitglieder des Einbürgerungsrates für die Amtsperiode 2018 – 2022 bestätigt bzw. neu gewählt. Nach dem Rücktritt der langjährigen Präsidentin Andrea Trümpy musste das Ratspräsidium neu bestellt werden. Als neuer Präsident wurde Willy Eigenmann und als neue Vizepräsidentin Montserrat Rico Skorjanec gewählt. Eine Vakanz im gut harmonierenden Rat wurde durch Alexandra Schnyder, Netstal, geschlossen. 

Neues Bürgerrechtsgesetz 

Nach Inkrafttreten der neuen Bürgerrechtsgesetzgebung musste auf die zweite Jahreshälfte 2018 die Grundkonzeption des Einbürgerungsverfahrens sowie der diesbezüglichen Einbürgerungsgespräche neu ausgearbeitet werden. Dies geschah anlässlich separaten Workshops, welche zusätzlich zu den ordentlichen Sitzungen des Einbürgerungsrates stattfanden. Während einer Übergangsphase von mehreren Monaten mussten somit «altrechtliche» und «neurechtliche» Gesuche behandelt werden. Das selbst gesteckte Ziel – bis Oktober 2018 alle «altrechtlichen» Gesuche erledigt zu haben – wurde erreicht, sodass seither nur noch nach den neuen Richtlinien gearbeitet und entschieden wird. 

Jahreszahlen/Statistik 

Der Einbürgerungsrat traf sich im abgelaufenen Jahr zu insgesamt 12 Sitzungen (exkl. Workshops und Info-Veranstaltungen betr. die neue Bürgerrechtsgesetzgebung). Dabei wurden Gesuche von total 42 Personen behandelt, wovon 38 im positiven Sinn an den Kant. Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst weitergeleitet werden konnten.