Jahresrückblick 2016 des Einbürgerungsrates der Gemeinde Glarus

Der Einbürgerungsrat Glarus blickt wiederum auf ein intensives und arbeitsreiches 2016 zurück. Während insgesamt 9 ER-Sitzungen wurden 15 Gesuche von einbürgerungswilligen Personen geprüft und darüber beschlossen.




Diese umfassten total 36 Personen. Nach den Einbürgerungsgesprächen vor dem Einbürgerungsrat konnte für 19 Personen eine positive Stellungnahme zur Weiterbearbeitung an den Kantonalen Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst abgegeben werden. Ein Gesuch, welches 5 Personen umfasste, wurde nach dem Einbürgerungsgespräch für 1 Jahr zurückgestellt, nachdem sich der Rat nicht davon überzeugen konnte, dass der Gesuchsteller (Familienoberhaupt) sozial und kulturell integriert ist.

Bereits in der Phase der Vorprüfung wurde bei drei Gesuchen festgestellt, dass diese Personen mit dem Gesetz in verschiedenster Art in Konflikt gekommen waren. Aufgrund eines Grundsatzentscheids des Einbürgerungsrates, dass in den vorangegangenen 5 Jahren vor Einreichen des Gesuchs keine polizeilichen Vorgänge registriert sein dürfen, wurden zwei Gesuche materiell nicht behandelt. Es steht den Gesuchstellern frei, nach Ablauf von 5 Jahren ein erneutes Gesuch einzureichen. Ein Gesuch wurde um ein Jahr zurückgestellt. Diese Abklärungen sind sehr zeitintensiv und erfordern zusätzliche Gespräche mit Behörden und den Gesuchstellern, was ein sehr subtiles Vorgehen verlangt. Das Bürgerrecht der Gemeinde Glarus konnte an 3 Personen erteilt werden, wobei es sich bei einer Person um einen Schweizer Bürger handelte.

Auch in diesem Jahr fand ein Treffen mit den Gemeinden Glarus Süd und Glarus Nord statt.

Ein regelmässiger Austausch der Einbürgerungsbehörden innerhalb des Kantons dient der Optimierung verschiedenster Abläufe, aber auch dem Ziel, in allen drei Gemeinden ein gemeinsames Level für die Einbürgerung anzustreben.

Im Dezember 2016 lagen 24 Gesuche vor, welche in den kommenden Monaten durch den Einbürgerungsrat Glarus zu bearbeiten und zu behandeln sind.