Jetzt hat der Schwingerkönig nochmals einen Siegermuni

Orlik Armon, Schwingerkönig am ESAF+ in Mollis, hat ja bekanntlich auf den Lebendpreis, den Siegermuni ZIBU, verzichtet. Die GESKA, als Sponsor, hat die Künstlerin Susan von Aarburg, Kaltbunn, vor gut zwei Jahren beauftragt, den Stier zu malen, um so auch für den König eine Erinnerung für die Ewigkeit zu schaffen.



Sichtbar stolz: Reto Hiestand, Schwingerkönig Armon Orlik und die Künstlerin Susan von Aarburg
Sichtbar stolz: Reto Hiestand, Schwingerkönig Armon Orlik und die Künstlerin Susan von Aarburg

Lebendpreise haben im Schwingen eine lange Tradition und die drei ersten Schwinger auf der Rangliste erhalten die Lebendpreise 1, 2, und 3. Die Schwinger ab Rang 4 können dann frei zwischen Lebendpreise oder einer Naturalgabe aus dem Gabentempel wählen, welcher am ESAF + in Mollis einen Wert von über einer Million Franken hatte.

Als Holzbau-Ingenieur hat der Schwingerkönig nicht Siegermuni ZIBU mit nach Hause genommen. Damit er aber trotzdem ein Andenken, welches er, im Gegensatz zum Stier, in seiner Wohnung immer wieder präsent hat, gab GESKA-CEO Reto Hiestand der Künstlerin Susan von Aarburg den Auftrag, den Stier zu malen. Insgesamt acht Bilder sind davon in verschiedensten Arten und Acryl-Farben entstanden. Die letzten beiden an der diesjährigen Glarner Messe, eines davon unter Einbezug der Bevölkerung und mit den Unterschriften der rund 120 Beteiligten auf der Rückseite.

Schweizer Tradition mit Moderne verbunden

Die Künstlerin Susan von Aarburg produziert in ihrem Atelier oder in der Werkstatt Handwerkskunst in höchster Präzision und mit viel Herz. Dabei verbindet sie Schweizer Tradition mit Moderne. Davon war auch der Schwingerkönig angetan, als er kürzlich in den Räumlichkeiten der GESKA aus den Händen der Künstlerin und GESKA-Chef Reto Hiestand zwei Bilder des Siegermunis ZIBU – in roter Farbe gehalten – entgegennehmen durfte.

Auch der abschliessende, interessante Rundgang durch den Betrieb, welcher die Herstellung des Glarner Schabziger, dem ältesten Markenprodukt der Welt, zeigte, reihte sich nahtlos an die Schweizer Traditionen an.