Ursprünglich war geplant, die Anlage erst nach dem feierlichen Eröffnungsakt für das Publikum freizugeben. Die vielen – sicher über 1000 – anwesende Skater waren nicht mehr zu stoppen. Beim Anblick dieser traumhaften Anlage musste einfach das Brett unter die Füsse genommen werden und die Piste erstmals getestet werden
Jetzt wirds massiv
Mit diesem Slogan eröffneten Andri Brügger und Michael Frefel die eigentliche Feier und sie konnten bereits zu Beginn mit einer grossen Überraschung aufwarten. Die Beiden erhielten vor einigen Tagen einen persönlichen Brief von Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey. In ihrem Brief lobte sie die beiden Initianten des Skateparkes für das unermüdliche Engagement von Jugendlichen für Jugendliche. Weiter schrieb sie: In nur zwei Jahren haben es Andri Brugger und Michael Frefel geschafft, eine ganze Region für ihr Anliegen zu begeistern und den Bau eines grossen Skateparkes für die Jugendlichen der Region zu verwirklichen. Dies gelang den beiden nach allen Regeln der Kunst, beziehungsweise Politik“ Sie schrieb weiter, dass der Sport eine grossartige Lebensschule ist, wo man lernt sich einzusetzen, auf andere Menschen zuzugehen und sie zu respektieren. Am Schluss ihres Briefes wünschte sie den Glarner Jugendlichen „viel Freude und Spass mit dem Skatepark und viele geglückte Ollies, Slides und Nosegrabs.“
Endlich offiziell freigegeben
Auch die beiden „Skatepark-Göttis“ Rektor Peter Aebli und Standerat Fritz Schiesser gratulierten den beiden Initianten zu diesem tollen Erfolg und dem fantastischen Skatepark. Als Geschenk überreichte Aebli den beiden einen Check zur Deckung der kommenden Unterhaltskosten. Eine kostenlose Rechtsberatung bei künftigen Problemen war des originelle Geschenk von Schiesser. Während den verschiedenen Reden nahm die Zahl der Zuschauer ständig zu, etwa im gleichen Masse wie die Ungeduld der Jugendlichen. Es juckte allen bereits in den Beinen, man wollte endlich den Park in Beschlag nehmen. Mit einem überraschenden Coup – die beiden Initianten schossen mit Ihren Brettern durch eine mit Papier geschlossene Öffnung. Der Skatpark wurde damit offizielle freigegeben.
Der grösste Skatepark der Schweiz
Für Erwin H. Rechsteiner, verantwortlicher für die Planung und die Betreuung während dem Bau, ist dies der grösste Skatepark, welcher von ihm geplant wurde. Selbst seit Jahren begeisterter Skater ist er vom grossen Interesse und der grossen Begeisterung überwältigt. Der Trend zu solchen Anlagen ist steigend, hat er im vergangenen Jahr in der Schweiz, Oesterreich und Deutschland rund acht Parks geplant, werden es in diesem Jahr gegen fünfzehn sein. Dies spricht für die immer grössere Akzeptanz dieser Sportart. Auch Jakob Kamm, Geschäftsleiter von linth-arena sgu, spricht begeistert von diesem Park. „Für uns ist dieser Skatepark nur positiv. Von Anbeginn hat die Kommunikation, insbesondere mit Fritz Brugger, hervorragend funktioniert und es konnte ein gutes Reglement ausgearbeitet werden. Es wurde Hand in Hand gearbeitet und wir konnten ebenfalls bereits profitieren indem wir speziell auf diesen Anlass hin einige Zimmer vermieten konnten.“
Gefeiert wurde noch bis spät in die Nacht und auch der Sonntag stand noch einaml im Zeichen des neuen, grössten Skateparks der Schweiz.
Rollski-Training mit Beda Klee und neue Förderprojekte



