Der erste General der Schweizer war lange Zeit in das Dunkel der Vergessenheit geraten. Es ist der Verdienst der am 12. Oktober 1990 gegründeten General Bachmann Gesellschaft, dass der Wiederentdecker des Schweizer Kreuzes wieder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde. Einen weiteren wichtigen Schritt erreichte die Gesellschaft mit der Strasseneinweihung am letzten Mittwoch. Die Gemeinde Näfels benannte an diesem Tag nicht nur eine Gasse nach dem „Vater des Kantons St. Gallen“ Karl Müller Friedberg sondern auch die Gasse vor der Hilariuskirche nach dem berühmten Näfelser Sohn. „Bachmann wird in Näfels sichtbar präsent sein,“ meinte dazu der Präsident der Gesellschaft Martin Laupper. Bei der Einweihung waren unter der Schar von Gästen aus der nationale, kantonalen oder kommunalen Politik, auch geladene Gäste der General Bachmann Gesellschaft. Traditionell lädt die Gesellschaft verdiente Persönlichkeiten aus der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Religion zur Näfelser Fahrt ein. Laupper betonte, dass die Strasseneinweihung ein Kulturereignis sei und für das Verständnis der Entwicklung von Näfels beiträgt. „Und weil es Kultur ist, ist es auch Heimat, ist es auch Ausdruck einer Geisteshaltung, welche letztendlich die Unabhängigkeit, die Individualität und damit der Wille zur Freiheit zum Ausdruck bringt.“ In seiner Rede im Freulerpalast stellte er auch die Frage, warum es in der heutigen Zeit vor allem bei militärisch-historischen Leistungen schwierig sei Respekt und Anerkennung zu zeigen. Mit diesen freudigen Anlässen im 20-Jahr-Jubiläums-Jahr übergab der frisch gewählte Gemeindepräsident von Glarus Nord das Präsidium der General Bachmann Gesellschaft an seinen Nachfolger Divisionär Fred Heer. Dieser zeigte an seiner Rede zur Gasseneinweihung, dass er profunde Kentnisse über das Wirken des General Bachmanns besitzt.
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