Jubiläums-Bau macht Fortschritte

Das Sportzentrum Kerenzerberg wird in den nächsten Jahren grossweitig umgebaut. Ziel und Stand der Bauarbeiten präsentierte am letzten Dienstag Geschäftsführer Walter Hoffmann an einem Treffen mit den Lieferanten und den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sportzentrum.



«Die Zürcher Enklave auf dem Kerenzerberg wird in den nächsten Jahren deutlich erweitert», erklärte der Geschäftsführer des Sportzentrums Kerenzerberg Walter Hoffmann letzten Dienstag am Lieferanten- und Medien-Apéro. Denn Ende letzten Jahres fand der Spatenstich für ein 50-Millionen-Projekt statt. Bis 2021 werden ein neun-stöckiges Unterkunftsgebäude sowie eine zusätzliche Dreifach-Turnhalle plus weitere Infrastruktur entstehen. «Zum 50-Jahr-Geburtstag machen wir uns das grösste Geschenk gleich selber.» Denn genau so lange wird es dann her sein, seit der Kanton Zürich in Absprache mit dem Zürcher Kantonalverband für Sport die ersten Teile des Sportzentrums als Trainings- und Weiterbildungsort für die Zürcher Vereine errichtete. Aktuell verbucht das Zentrum rund 30 000 Übernachtungen im Jahr und bringt so vielen Sportlerinnen und Sportlern auch das Glarnerland näher. «Die Zürcher fühlen sich als Gäste im Kanton Glarus und wollen dabei dem Gastgeber auch immer wieder etwas zurückgeben.» Dies zeige sich, laut Hoffmann, auch beim aktuellen Projekt die meisten Arbeiten, welche bisher vergeben wurden, werden von lokalen Unternehmen übernommen. «Dies auch, weil die Glarner Baubranche in Zürich einen hervorragenden Ruf geniesst.» Nach den Ausführungen zum Projekt begaben sich die zahlreichen Teilnehmer anschliessend zur aktuellen Baustelle, wo im Moment der Aushub – inklusive Sprengungen des Felsens – für die Dreifach-Turnhalle im Gang ist. Den Abschluss bildete ein reichhaltiger Apéro mit zahlreichen und interessanten Gesprächen im Restaurant des Sportzentrums Kerenzerberg.

*Jürg Huber ist Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer