Jugendsession übergab Forderungen an den Regierungsrat

Vor wenigen Wochen beriet sich die Glarner Jugendsession über die Themen Kultur, Gesundheit und Digitalisierung. Was sie vom Kanton wünschen oder gar fordern, übergab eine Delegation am letzten Dienstag dem Landammann Andrea Bettiga.




«Ich bin stolz, wie sich die Jugend in unserem Kanton politisch engagiert», betonte Landammann Andrea Bettiga während der kurzen Übergabe der Forderungen der Jugendsession am letzten Dienstag. Vor allem gefällt ihm, dass die jungen Frauen und Männer im Kanton sich trauen aktiv an der Politik im Glarnerland zu engagieren und auch klar formulieren, was sie wollen. Den Ball gab Pascal Vuichard gerne wieder zurück, denn auch der Kanton zeigt Mut, in dem er mit der Jugendsession ein Gefäss zur Verfügung stellt und die Anliegen der Jugend ernsthaft annimmt und prüft. Bei der zweiten Tagung der Session berieten die Jugendlichen die Themen Kultur, Gesundheit und Digitalisierung. Vor allem im letzten Punkt hinke nicht nur der Kanton, sondern die ganze Schweiz hinter dem Ausland hinterher, meinte Vuichard. Hier sei eine konkrete Forderung, dass künftig in der Oberstufe in der Administration und im Unterricht so weit wie möglich auf Papier verzichtet werden soll. Im Bereich Gesundheit wurde dagegen diskutiert, wie der immer stärkeren Anonymisierung und Vereinsamung auch durch die sozialen Medien entgegengewirkt werden könnte. Im Bereich Kultur wurde konkret über die Bildung eines Jugendkulturbüros diskutiert, welches jungen Künstlern Unterstützung und Beratung im Bereich Fördermittel, Übungsräumen und Auftritten helfen könnte. Bettiga versicherte den Vertretern des OKs der Jugendsession, dass die Forderungen und Anliegen ernsthaft aufgenommen und geprüft werden.