Kantate „Sankt Fridolin“

Am 6. März 2010 kommt die von Franz Regli (Musik) und Walter Böniger (Text) geschaffene Kantate „Sankt Fridolin“ in der St. Hilariuskirche in Näfels zur Uraufführung. Tags darauf, am 7. März 2010, findet die zweite Aufführung in der St. Fridolinskirche in Glarus statt, verbunden mit einer Würdigung von Franz Regli, der sich von den grossen öffentlichen Auftritten verabschieden wird.



Würdigung von Franz Regli
Würdigung von Franz Regli

Franz Regli beschäftigte sich schon über viele Jahre mit „unserem Landespatron Sankt Fridolin“. 1992 schuf er zum Festspiel „Glarner Volkstum im Fest- und Alltag“ für das Nordostschweizerische Jodlerfest das „Sankt Fridolins Lied“ und 2007 vertonte er im Auftrage der Katholischen Kirche Schwanden den von Clemens Mettler geschriebenen zeitgenössischen Text „Sankt Fridolin im Glarnerland“. Mit der Kantate „Sankt Fridolin“ konnte sich Franz Regli nun einen lang gehegten Wunsch erfüllen: „Ein grosses Werk für unseren Landespatron!“ Begeistert ging er im Herbst 2008 an die Arbeit. Doch bevor er die Noten zu Papier brachte, beschäftigte er sich mit den „quälenden“ Fragen: Wie soll sich die Musik anhören? Wie soll sie sein? Wie soll sie nicht sein! Neuzeitlich rhythmisch, zeitgemäss lieblich, volksnah! Wie soll der Klang des Orchesters auf die Zuhörer wirken? Sollen es Klänge, Melodien und Rhythmen mit volkstümlicher Tuchfühlung sein?

Und wie sie sich jetzt anhört! Das Publikum wird ein feierliches, besinnliches und fröhliches Werk mit volksnaher sinfonischer Musik zu hören bekommen. Franz Regli zog dabei all seine Register. Da sind zum Beispiel das fein und sinnlich klingende Gebet Fridolins „Herr, mein Gott, ich danke Dir, Du hast mich so reich beschenket“; das vorwärtsstampfende „Beschwerlich ist die Reise, sie führt durch Wald und Sumpf“ mit dem freudigen Ausruf „Schau hier, das ist das Tale, es zeigt sich uns so hold!“; die hellen Waldhörner der „Hymnus Glaronensis“; das in c-Moll geschriebene, mit Pauken und Posaunen rumpelnde „Der Brüder Streit“ oder das kraftvolle „Halleluja“ im Schlussgesang „Alles ist so geschehen wie Gott es wollte“.

In 18 Bildern werden Leben und Wirken Fridolins dargestellt. Das Orchester con brio, der Sankt Fridolin Chor, der Bariton Solist Samuel Zünd sowie der Sprecher Walter Böniger werden unter der Gesamtleitung von Mathias Elmer ein würdiges Fest für Sankt Fridolin zelebrieren.

In einer das Werk begleitenden Schrift „Kantate Sankt Fridolin – Das Buch zur Kantate“ sind die gesungenen und gesprochenen Texte, das Leben Fridolins sowie weitere Informationen rund um das Thema festgehalten. Sie kann in der Buchhandlung Baeschlin in Glarus und anlässlich der Konzerte bezogen werden.

Mitwirkende: Mathias Elmer, Dirigent; Orchester con brio; Sankt Fridolin Chor; Samuel Zünd, Bariton; Walter Böniger, Sprecher.

Sa., 6. März, 20 Uhr, St. Hilariuskirche, Näfels: Uraufführung;
So., 7. März, 20 Uhr, St. Fridolinskirche Glarus: zweite Aufführung und Verabschiedung von Franz Regli.