Erdbeben gehören auch in der Schweiz zu den Naturgefahren mit dem grössten Schadenpotenzial. Um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können, hat die Kantonale Führungsorganisation (KFO) des Kantons Glarus ihre Führungs- und Planungsprozesse geschärft. Bei einem schweren Erdbeben kann eine hohe Anzahl an Verletzten, Toten und beschädigten Infrastrukturen entstehen. Gewohnte Prozesse und Dienstleistungen des Alltags, wie die Stromversorgung, fallen teilweise oder vollständig aus. Während der zwei Arbeitstage im Zeughaus Glarus befassten sich die Mitglieder des Stabes vertieft mit den spezifischen Herausforderungen einer seismischen Katastrophe. Der Vorsteher des Departementes Sicherheit und Justiz, Regierungsrat Christian Marti, betonte dabei die Wichtigkeit von solchen regelmässigen Zusammenkünften der KFO: «Die Pflege und das Üben der interdisziplinären Zusammenarbeit ist zentral, um im Ernstfall als gut eingespieltes Team funktionieren zu können.»




