Keime im Blickfeld: So hygienisch arbeitet die Gastronomie

Eine aktuelle Untersuchung der Lebensmittelkontrolle in den Kantonen Glarus und Graubünden zeigt, dass von 972 Hygieneproben aus Gastrobetrieben 206 beanstandet wurden – darunter 18 aus dem Kanton Glarus.



Vorgefertigte Speisen stehen bei einer amtlichen Beprobung im Fokus, da sie bei unsachgemässer Lagerung bakteriell verderben können. • (Foto: xartproduction - stock.adobe.com)
Vorgefertigte Speisen stehen bei einer amtlichen Beprobung im Fokus, da sie bei unsachgemässer Lagerung bakteriell verderben können. • (Foto: xartproduction - stock.adobe.com)

In Gastrobetrieben werden verschiedene Speisen durch die amtliche Lebensmittelkontrolle etwa aus Kühl- oder Warmhalteeinrichtungen beprobt. Die Auswahl der Speisen erfolgt risikoorientiert und kann sowohl regelmässig als auch anlassbezogen stattfinden, beispielsweise bei Beschwerden von Gästen.

Im Laufe des Jahres 2025 hat das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit in 250 Bündner und Glarner Gastrobetrieben 972 Hygieneproben entnommen und mikrobiologisch untersucht. 206 Proben (21%) entsprachen nicht den Anforderungen der guten Verfahrenspraxis. Der Anteil der Proben im Kanton Glarus: von 179 Proben aus 39 Gastrobetrieben mussten 18 Proben (10%) beanstandet werden. Es wurde angeordnet, den Ursachen nachzugehen, Verbesserungsmassnahmen einzuleiten und deren Erfolg mittels Analysen bestätigen zu lassen.