Das Bild bei der Elite ähnelte dem der letzten Jahre. Rund drei Viertel der Schützen gehörten den Sportschützen Glarnerland an. Sah man sich die Eliteablösung an, so konnten nur gerade vier Athleten, die nicht den „Fridli“ vertraten, ausgemacht werden. Genau das Gegenteil gab es etwas später beim Juniorenwettkampf zu sehen. Kein einziger Glarner Vertreter war am Start. Dafür dominierte St. Gallenkappel das Geschehen in quantitativer- sowie qualitativer Hinsicht. Die ersten vier Ränge gingen allesamt an die St. Galler Nachwuchstalente.
Elitepodest gehörte den Glarnern
Dass der Linthverband in der Disziplin Luftgewehr von sich zu reden macht, ist den Glarner Matcheuren zu verdanken. Seit Jahren vertreten die Luftgewehrschützen aus dem Zigerschlitz die Farben des Linthverbandes in der 10m – Disziplin. Noch vor Jahren mussten die Glarner diesen Ruf gegen etliche Schützen von anderen Linthverbandsvereinen verteidigen. Diese Zeiten gehören leider der Vergangenheit an. Nur noch wenige treue Indoorschützen aus dem Gebiet March/Höfe und Gaster/See finden den Weg an den Final. Trotz der minimalen Beteiligung absolvierten die anwesenden Schützen ihr 60-schüssiges Programm in gewohnter Manier. So konnte auch das eine oder andere gute Resultat bestaunt werden. André Eberhard gewann den Match mit 693.2 (591/102.2) Punkten vor Rolf Lehmann 680.0 (580/100.0) und Roger Bless 667.2 (573/94.2). Als bester „Nichtglarner“ platzierte sich der Altendorfer Robert Zehnder 665.2 (568/97.2) auf dem vierten Rang. Auf den weiteren Plätzen folgten: 5. René Müller/GL (662.1), 6. Urs Knobel/Altendorf (660.4), 7. Roland Weyermann/GL (657.0), 8. Martin Mächler/GL (653.7), 9. Marcel Feusi/Altendorf (634.0), 10. René Hüppi/Jona (631.0), 11. Markus Landolt/GL (584.7).
Kappeler Nachwuchsarbeit zahlte sich aus
Die Juniorenausbildung von St. Gallenkappel zahlte sich aus. Die St. Galler waren mit neun Nachwuchsschützen nicht nur mengenmässig die Sieger, sondern auch resultatmässig räumten sie ab. Joel Liechti gewann wie ein Jahr zuvor den Titel auf beeindruckende Art und Weise. Mit 678.8 (579/99.8) Zählern liess er seinen Vereinskollegen Roman Eicher 664.4 (567/97.4) sowie Michael Deuber 663.1 (562/101.1) nicht den Hauch einer Chance. Deuber machte mit einem sensationellen Final jedoch viel Boden gut und hätte beinahe noch die Silbermedaille errungen.
Die weiteren Ränge gingen an: 4. Patrick Dütschler/St. Gallenkappel (661.8), 5. Ueli Ziegler/Altendorf (651.4), 6. Moreno Gavoldi/St. Gallenkappel (642.9), 7. Marcel Gubelmann/St. Gallenkappel (639.6), 8. Marco Niederberger/Altendorf (638.8), 9. Roman Blöchlinger/St. Gallenkappel (618.5), 10. David Kuster/Gommiswald (615.4), 11. Silvan Imper/Gommiswald (614.0), 12. Ronny Stahl/St. Gallenkappel (584.8), 13. Gabriele Lusi/Gommiswald (490), 14. Claude Knöpfel/St. Gallenkappel (484), 15. Dominik Peyer/Gommiswald (470), 16. Stefano Reutemann/Jona (468), 17. Jürg Feusi/Gommiswald (461).




