Kirchgemeindeversammlung der Evang. Kirchgemeinde Schwanden

Es waren auch schon mehr Personen in der Kirche, als am Sonntag, 16. November 2014, als Präsident Hansheinrich Hefti die treuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Kirchgemeindeversammlung begrüsste. Zugegeben, die Traktanden waren auch schon brisanter.



Mitteilungen des Präsidenten

Der Präsident verweist nochmals auf den sehr gut besuchten Jubiläumsgottesdienst und gratuliert den Jubilaren Anni Streiff, Jakob Strebi und Hans Walter Hoppensack nochmals im Namen der Kirchgemeinde ganz herzlich.

Mit Blick auf die kurz davor abgehaltene Herbstsynode stellt Hansheinrich Hefti mit Bedauern fest, dass der Antrag des Kantonalen Kirchenrates, welcher ganz im Sinne der Schwander Synodalen die Projekte Generationenkirche und Runder Tisch zu drei kostengünstigen Regionalen Runden Tische zusammenführen wollte, von der Synode zurückgewiesen wurde. Einmal mehr hat sich die Generationenkirchen Connection durchgesetzt und wollte vom Antrag seitens der Kirchgemeinde Schwanden, dass keine überhöhten Kosten entstehen dürfen, nichts wissen. Damit wurde auch die Chance verpasst, die bis dahin nicht beteiligten Kirchgemeinden ins «Generationenkirchen-Boot» zu holen.

Der Kirchenrat ist dabei, Ideen umzusetzen, wonach für die Jugendlichen zwischen der dritten und fünften Klasse jährliche zwei bis drei Events organisiert werden. Aber auch für die Erwachsenen und die Familien werden im nächsten Jahr wieder spezielle Gottesdienste organisiert. Teilweise in traditioneller Form, teilweise mit ganz neuen Ideen.

Bei der Aufarbeitung der letzten 65 Jahre Kirchengeschichte wurden auch die historischen liturgischen Geräte wie Abendmahlkannen, Abendmahlkelche und Zinnteller gesichtet und katalogisiert. Der Kirchenrat prüft, wie diese historischen Zeitzeugen in der Kirche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Abschliessend verweist der Präsident noch auf die kommenden Veranstaltungen, welche wie immer in geeigneter Form publiziert werden. So auch unter www.ref-schwanden.ch.

Budget und Steuerfuss


Der Verwalter Hansjürg erläutert das Budget 2015, welches auf einem unveränderten Steuerfuss von 10 Prozent basiert.

Bei den wenigen Abweichungen zum Budget 2014 bzw. der Rechnung 2013 weist er darauf hin, dass bei den Steuereinnahmen aufgrund der aktuellen Kenntnisse etwas optimistischer budgetiert wurde. Bei den anderen Differenzen handelt es sich vorwiegend um Verschiebungen in andere Konti, welche nach der Einführung des von der Synode beschlossenen neuen Kontoplanes notwendig wurden.

Ohne Gegenstimme hat die Versammlung sowohl den unveränderten Steuerfuss als auch das Budget für das Jahr 2015 genehmigt.

Mit dem Hinweis auf die nächste Kirchgemeindeversammlung vom 31. Mai 2015 schliesst der Präsident die Versammlung.