Bereits bei der Ankunft sticht die Architektur des Klanghauses ins Auge. Alle Bauten sind mit einheimischen Hölzern aufgebaut und dies eben an einem Standort, der als Kraftort bereits seit Jahrhunderten die Einheimischen begeistert. Eingebettet in den Gebirgsketten des Alpsteins und der Churfirsten liegt dieser Ort wirklich einmalig schön. Die beiden Führer begleiten uns durch die Räume des Klanghauses. Grosse Augen, grosses Staunen, dass Klang derart verschieden sein kann und dies in Räumen, die kaum einen rechten Winkel aufweisen, sondern eben rund verlaufen und auch im Hintergrund diverse Reflektionen zulassen, sodass ein Echo entsteht, oder umgekehrt, alles recht stumpf tönt. Das Klanghaus empfiehlt sich als Probelokal für Sänger, Jodler, aber natürlich auch für Musikanten. So erleben wir in den Räumen des Klanghauses, dass Klang derart vielseitig sein kann.
Die Innenräume sind wunderbar gestaltet, mit Holz ausgebaut, alles von Einheimischen bewerkstelligt und ausgeführt. Da wird die holzige Handwerkskunst wahrlich aufs Beste gezeigt. Das Gebäude ist auch in Sache Heizung eigenständig und autark. Die akustischen Emissionen entführen die Musikveteranen in eine andere Welt. All diese Eindrücke werden schliesslich beim anschliessenden Mittagessen im Berggasthaus Alpenrose in unmittelbarer Nähe des Klanghauses rege diskutiert. Nach dem kulinarischen Teil mit Toggenburger Spezialitäten, fahren wir über Nesslau, Ebnat Kappel und den Ricken wieder zurück ins Glarnerland. Ein herzliches Danke gebührt Hans Peter Aschwanden, der dieses Erlebnis ermöglicht hat.







