Klares NEIN der CVP: «Ein überhasteter Ausstieg aus der Atomenergie wäre ein grosser Fehler»

Die CVP des Kantons Glarus ist klar für erneuerbare Energien. In der Energiestrategie 2050, über welche wir voraussichtlich im nächsten Jahr abstimmen werden, ist der Weg zu den Alternativen und der Ausstieg der Kernenergie aufgezeigt.




Dieses Konzept kann nur auf lange Sicht und Schritt für Schritt realisiert werden. Die willkürliche und plötzliche Stilllegung von drei der fünf Kernkraftwerde im Jahre 2017 reist eine grosse Lücke in die sichere Stromversorgung der Schweiz. Es gibt keinen Plan, wie man die fehlende Leistung so plötzlich ersetzen will und wie das Netz stabil gehalten werden soll. Das ist das Gegenteil von geordnet, das ist chaotisch. Die Folge wäre weniger Versorgungssicherheit und mehr Kohle- und Atomstromimporte. Wir begeben uns ohne Not in einer gefährliche Abhängigkeit vom Ausland. Bei einer Stromknappheit würde das Ausland wohl sicher zuerst für sich selber schauen und nicht primär uns Schweizerinnen und Schweizer beliefern. Wird ein Angebot verknappt, so steigen die Preise. Das gilt auch für den Strom. Wollen wir wirklich mehr bezahlen? Privat könnte man dies wohl noch verkraften. Aber kann dies auch unsere Industrie, welche heute schon unter verschiedenen Erschwernissen leidet?

Durch die vorzeitige Stilllegung von Kernkraftwerken werden dort Millionen vernichtet! Diese Werke gehören den Kantonen. Der Steuerzahler wird den Schaden tragen müssen. Wollen wir dies?

Eine Annahme der Atomausstiegsinitiative bedeutet unverantwortliche Risiken, zusätzliche Abhängigkeiten, Vernichtung von Volksvermögen und gefährdet Arbeitsplätze. Deshalb ein klares NEIN.