Klares Nein zur Atomausstiegs-Initiative

Die Delegierten der Glarner FDP sagen klar Nein zur Atomausstiegs-Initiative, über die am 27. November 2016 abgestimmt wird.



Ständerat Thomas Hefti (FDP) und Landrätin Priska Müller (Grüne) debattierten an der Delegiertenversammlung der kantonalen FDP engagiert über die Auswirkungen der umstrittenen Atomausstiegs-Initiative. Während für Priska Müller das in der Initiative vorgeschlagene Tempo für die Abschaltung der Atomkraftwerke realistisch ist, betonte Thomas Hefti die Risiken und Kosten einer raschen Ausserbetriebnahme. Ausserdem werde die Schweiz bei Annahme der Initiative nicht darum herumkommen, Strom aus ausländischen Atom- oder Kohlekraftwerken zu importieren.

Für Priska Müller schafft die Initiative Planungssicherheit und stärke die Wasserkraft. Ausserdem beinhalte die Initiative ein Neubauverbot für Atomkraftwerke. Neue AKW würden in der Schweiz in absehbarer Zeit laut Thomas Hefti auch ohne die Initiative nicht mehr gebaut werden. Hingegen befürchtet Hefti hohe Entschädigungsforderungen der AKW-Betreiber und eine Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland.

Die Freisinnigen Delegierten folgten bei der Abstimmung den Empfehlungen ihres Ständerats und fassten bei nur einer Gegenstimme die klare Nein-Parole.