Bereits im Vorfeld dieser Abstimmung zeigte sich, dass die Initiative bei den Glarner Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern auf Ablehnung stiess. Dies im Gegensatz zu ersten Meinungsumfragen, welche in der gesamten Schweiz durchgeführt wurden. Doch je näher das Abstimmungswochenende kam, umso mehr gewannen die Gegner der Initiative bei der Prognose. Mehrheitlich war die Meinung zu vernehmen, dass die Initiative wenn, dann am Ständemehr scheitern könne. In der Glarner Presse wurden die unterschiedlichsten Meinungen in vielen Leserbriefen kundgetan, wobei auch hier die Gegner der Initiative in der Überzahl waren.
Deutliches Nein im Glarnerland
Erstmals wurde eine Abstimmung im Rahmen der Gemeindestrukturreform durchgeführt. Das bedeutet, dass nur noch die Resultate von Glarus Nord, Glarus und Glarus Süd bekannt gegeben werden. Dies im Gegensatz zu früher, wo die Resultate jedes Dorfes zu erfahren waren und so ein detaillierteres Ergebnis vermittelten. Auch bei nur drei Gemeinden ist doch ein recht grosses Gefälle bei den Nein-Stimmen zu vermerken. Am deutlichsten lehnte Glarus Süd mit 75,7 Prozent die Initiative ab. Gefolgt von Glarus Nord mit 71,3 Prozent, während der Nein-Anteil in Glarus mit 62,2 Prozent doch deutlich unter der Marke von 70 Prozent lag. Die Stimmbeteiligung lag an diesem Wochenende bei 41,7 Prozent, wobei gesamtschweizerisch mit einer Stimmbeteiligung gegen 48 Prozent gerechnet wird.
Kino im Wortreich: Filmische Reisen durch die Welt



