Kolumne: Glarner in Graubünden

Es geht weiter bergauf mit dem Schweizer Tourismus. Ausser dem Tessin verzeichnen alle Tourismusregionen mehr Logiernächte. So auch Graubünden – ein beliebtes Ziel für Glarnerinnen und Glarner.




Es zieht uns auch dieses Jahr in den Sommerferien ins Engadin. Die herrliche Landschaft mit dem wunderschönen Seenplateau fasziniert uns einmal mehr. Aber nicht nur sie: Auch die Temperaturen sind trotz Hitzewelle im Land sehr angenehm, lassen körperliche Aktivitäten zu und sorgen dafür, dass wir gut schlafen können.

Diese Vorzüge locken viele Touristen an. Kein Wunder, belegt Graubünden beim absoluten Wachstum der Tourismusregionen den zweiten Platz hinter Zürich. Fast die Hälfte der Übernachtungen werden von Gästen aus der Schweiz gebucht, gefolgt vom übrigen Europa, Asien und Amerika.

Im Engadin tummeln sich derzeit tatsächlich sehr viele Gäste. Mehr als im Vorjahr, wie wir feststellen. Auffallend ist zudem die grosse Anzahl Autos mit dem Kennzeichen GL. Denn Graubünden ist auch bei Glarnerinnen und Glarnern als Feriendestination sehr beliebt. So kann es durchaus vorkommen, dass man bekannten Gesichtern begegnet. Zum Beispiel der Frauengruppe der SAC Sektion Tödi, die vom Fextal aus auf Touren geht. Oder dem SAC-Präsidenten Beat Frefel, der mit seiner Frau Trix den Piz Palü erklimmt und diverse Biketouren unternimmt. Oder alt Ratsschreiber Dr. Jakob Brauchli, der mit Gattin Erika die wunderbare Aussicht auf Biancograt und Piz Bernina auf der Fuorcla Surlej geniesst.

Und da man einander kennt, trifft man sich auch im Engadin gerne spontan zum Abendessen unter Glarnern. Die Verbundenheit ist selbst in den Ferien da, was wir mehrmals erfahren durften. Wir haben uns über alle Begegnungen mit Glarnerinnen und Glarnern sehr gefreut!

«Glarner mit Liib und Seel» heisst ein träfer Spruch auf T-Shirts. Er hat wohl mehr an sich, als man auf den ersten Blick zu meinen glaubt.